"Eins, zwei, drei": Blumenregen beim Wiener Opernball

Die 144 Debütanten-Paare des Wiener Opernballs haben ein letztes Mal vor der Generalprobe am Mittwochabend ihre Eröffnungschoreografie trainiert . Auch dieses Jahr gibt es eine Überraschung: Am Schluss werden die Jungherren über ihre Partnerinnen Blumen streuen.

"Sie macht wahnsinnig viel Spaß, weil es so ein Miteinander ist und wir alle in einer Einheit das gleiche machen. Es ist eine wunderschöne Choreografie", freut sich eine junge Debütantin. "Hat man ein bissel Bammel vor dem Schlusseffekt?", fragt die Reporterin ihren Partner. Seine Antwort: "Das schon ja, man weiß ja nie, wohin dann die Rosen wirklich fliegen."

Choreografiert wurde der traditionelle Eröffnungstanz von dem Tanzlehrer Roman Svabek - und das zum zehnten Mal. Er entschied sich für den Opernball 2018 als Eröffnungs-Choreografie für eine Polka von Johann Strauß Sohn, "Stürmisch in Lieb und Tanz".

"Ja, es ist spannend", erklärt der Tanzprofi. "Zehn Jahre sind eine schöne Zeit. Eine lange Zeit. Und es freut mich, dass ich mich immer noch verwirklichen darf."

Organisatorin Maria Großbauer freute sich und rät allen Tänzern, dass sie nicht nervös sein sollten, da die Eröffnung schon fantastisch aussieht und sie bereits gut vorbereitet seien. Die jungen Frauen haben am Sonntag auch ihre Krone bekommen - in diesem Jahr wurde die Tiara der Debütantinnen von der italienischen Modemarke Dolce und Gabbana entworfen.

Am Donnerstag (8. Februar) ist der große Abend, dann findet der berühmte Wiener Opernball statt. In Wien ist es einer der wichtigsten Gesellschaftsanlässe des Jahres.