Einkaufszentrum: Forum Köpenick rüstet sich für „Operation am offenen Herzen“

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Berlin. Im Einkaufszentrum „Forum Köpenick“ hat Center-Manager Uwe Eigenbrod alles im Blick. „Da ist ein Kaffeebecher umgekippt, bitte gleich aufwischen“, ruft er einer Service-Mitarbeiterin zu. Das Forum an der Bahnhofstraße ist ein Einkaufsmagnet im Südosten Berlins – und gehört mit 130 Geschäften auf drei Etagen auch berlinweit zu den größten Malls. Etwa 20.000 Menschen kommen pro Tag durchschnittlich hierher, in Pandemie-Zeiten etwa 7000 weniger.

Nun rüstet sich das 40.000-Quadratmeter-Haus für einen Großumbau: 15 Millionen Euro steckt die Deutsche Immobilien-Gruppe (DI-Gruppe), die das Forum 1997 eröffnet hat und seitdem managt, in die Modernisierung. Trotz Corona-Krise hat die Neugestaltung jetzt planmäßig begonnen. Die ersten Handwerker sind im Haus und entkernen das Untergeschoss. „Wir arbeiten uns von unten Stück für Stück nach oben und werden alle Bereiche anfassen“, sagt Eigenbrod. Zweieinhalb bis drei Jahre soll der Umbau dauern. Das Forum bleibt dabei immer geöffnet.

Forum Köpenick: Entkernung im Untergeschoss besonders komplex

Allein in das Untergeschoss fließen sieben Millionen Euro, denn hier ist die Entkernung besonders komplex. Schließen muss dort erst einmal der Rewe-Supermarkt. Darin steckt die meiste Elektronik, unter anderem die Tiefkühlsysteme. Der Markt wird seine Fläche von 2500 auf 3200 Quadratmeter vergrößern. Letzter Verkaufstag ist Silvester 2020. Erst mehrere Monate später, im Herbst 2021, macht Rewe wieder auf. „Das wird eine harte Zeit“, sagt Eigenbrod mi...

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