Einbruch bei Polizei: Senator Geisel setzt weiter auf private Sicherheitsdienste

Sicherungshalle der Berliner Polizei an der Belziger Straße

Berlin. Wieder sind Einbrecher unbemerkt bei der Berliner Polizei eingestiegen. Die unbekannten Täter wollten in einem sichergestellten Auto Spuren im Zusammenhang mit dem Einbruch ins Bode-Museum vernichten. Der Versuch scheiterte laut Berliner Staatsanwaltschaft allerdings. Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte der Berliner Morgenpost, dass er angesichts der Personalsituation bei der Polizei auf private Wachdienste angewiesen sei.

Nach dem Diebstahl einer 100 Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Bode-Museum haben Unbekannte versucht, mögliche Spuren zu verwischen. Dazu verschafften sie sich Zugang zu einer Halle auf einem Polizeigelände an der Belziger Straße in Schöneberg und versprühten den Inhalt eines Feuerlöschers in einer Limousine.

Das Auto war am 5. Juli beschlagnahmt worden, weil es in einen Unfall verwickelt war. Es könne sich um einen Fluchtwagen der Münzdiebe aus dem Bode-Museum handeln, hieß es. Die Untersuchung des Wagens habe ergeben, dass aufgrund von Goldanhaftungen Verbindungen zum Goldmünzendiebstahl bestünden, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Dienstag.

So konnte die Münze in Millionenwert aus dem Bode-Museum geklaut werden

Von der Goldmünze fehlt immer noch jede Spur

Eine Woche nach dem Einbruch ins Bode-Museum hatte die Polizei bei einer Razzia im Zusammenhang mit dem Münzdiebstahl mehrere Männer festgenommen. Von ursprünglich vier Verdächtigen sind inzwischen noch zwei in U-Haft. Die Staatsanwaltschaft geht von einer organisie...

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