Ein weiblicher James Bond? Rachel Weisz ist dagegen

James Bond sollte männlich bleiben – zumindest wenn es nach Rachel Weisz geht. Dass eine Frau in die Rolle des britischen Geheimagenten schlüpft, davon hält die Ehefrau von Daniel Craig, dem sechsten James-Bond-Darsteller, nämlich nichts.

Rachel Weisz wünscht sich weiterhin einen männlichen James Bond. (Bild-Copyright: Chris Pizzello/Invision/AP)

Eine Schauspielerin, die in die Fußstapfen von Daniel Craig tritt und das Erbe des berühmt-berüchtigten Geheimagenten übernimmt? Für Rachel Weisz kommt das nicht in Frage. Das verriet die Oscar-Preisträgerin nun in einem Interview mit dem britischen “Daily Telegraph”. Demnach sei es nicht sinnvoll, eine Frau als Agentin in dem mittlerweile 60-jährigen Franchise unterbringen zu wollen.
Rachel Weisz gehe es aber nicht darum, dass Frauen nicht dazu in der Lage wären, sondern darum, dass es der ursprünglichen Idee des Bond-Autors Ian Fleming widersprechen würde. Frauen, so Rachel Weisz, hätten stattdessen ihre ganz eigenen Abenteuer verdient.

“Warum nicht eine eigene Story schaffen, als sich ins gemachte Nest zu setzen und mit all den männlichen Vorgängern verglichen zu werden?”, so die Britin im Gespräch mit “Daily Telegraph”. “Frauen sind wirklich faszinierend und interessant und sollten ihre eigenen Geschichten bekommen.”

Mit dieser Meinung steht Rachel Weisz übrigens nicht alleine. Auch Judi Dench, die in sieben “James Bond”-Filmen in die Rolle der Chefin M schlüpfte, hält offensichtlich nichts von einer weiblichen Nachfolgerin für Daniel Craig. Gegenüber “The Sun” machte sie unmissverständlich klar: “Nein, ich finde, es sollte ein Mann sein.”

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