Ein Toter und 15 Verletzte durch Sturm "Eleanor" in Frankreich

In Frankreich ist bei dem Sturm "Eleanor" ein junger Mann getötet worden. Der 21-Jährige kam auf einer Ski-Piste im Winterort Morillon in der Nähe von der Stadt Chambéry durch einen umgefallenen Baum ums Leben. Das bestätigten mehrere Quellen und Medienberichte. Weitere offizielle Angaben zu den Todesumständen gab es zunächst nicht.

15 weitere Menschen wurden in Frankreich bisher während des Sturms verletzt, vier davon schwer - so ein Sprecher des Zivilschutzes.

Der Netzbetreiber Enedis teilte am frühen Nachmittag mit , dass 225 000 Haushalte im Norden und Nordosten des Landes ohne Strom waren. Auch in der Hauptstadtregion Île-de-France gab es Stromausfälle. 2500 Mitarbeiter waren im Einsatz, um die Lage wieder zu richten.

In der Hauptstadt Paris haben die Windböen Häuser und Straßen beschädigt. Die Stadt entschied sich dafür, einige Parks aus Sicherheitsgründen zu schließen. Auch der Eiffel Turm war für die Besucher am Mittwoch bis in den späten Nachmittag unbetretbar.

Auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle (CDG) kam es zu Verspätungen. Der Luftverkehr wurde in den Flughäfen Basel-Mulhouse und Strasburg am frühen Nachmittag aber wieder hergestellt, nachdem er für rund eine Stunde unterbrochen war.

Im Elsass und in der Normandie traf den regionalen Zugverkehr ein ähnliches Schicksal: Am Vormittag wurde dieser teilweise unterbrochen und sollte am späten Nachmittag wieder vollständig laufen.

Der Wetterdienst Météo-France rief am Vormittag für rund 50 französische Départements die zweithöchste Alarmstufe aus. Am Nachmittag waren es nur noch 25.

Die Winde fegten mit bis zu 147 Stundenkilometern über das Land. "Eleanor" ziehe nun weiter östlich.