"Eid Mubarak!": Ende des Ramadan: Berliner Muslime feiern Fastenbrechen

Besucher 2014 beim Ramadanfest auf der Karl-Marx-Straße in Neukölln

Mit dem Neumond ist am Samstagabend der Fastenmonat der Muslime, Ramadan, zu Ende gegangen. Eine volle Mondphase lang waren 1,3 Milliarden Muslime weltweit aufgerufen, nur zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang zu essen und zu trinken, mehr zu beten als im restlichen Jahr und dabei in sich zu gehen. Mit dem Festgebet läuteten am Sonntagmorgen schätzungsweise hunderttausende Muslime in den etwa 80 islamischen Gemeinden Berlins das Fest des Fastenbrechens, Eid ul-Fitr, ein, mit dem sie drei Tage lang das Ende der entbehrungsreichen Zeit feiern.

3000 bis 4000 Muslime erwartete allein die Şehitlik-Moschee der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB). Kurz nach Sonnenaufgang um 5:45 wollte der Imam der Moschee am Neuköllner Columbiadamm das Festgebet sprechen. Nur wer dieses Festgebet zu Beginn des in der Türkei auch Zuckerfest genannten großen Fastenbrechens Eid ul-Fitr spricht, kann den Ramadan im Sinne des Koran abschließen. Auch die weniger frommen Muslime, die es mit den religiösen Regeln sonst nicht so ernst nehmen, strömen zu diesem Anlass in die Moscheen. Das allabendliche Fastenbrechen während des Ramadan feiern die meisten eher im Kreis der Familie.

Jede Menge Süßigkeiten für die Kinder

300 bis 400 Gläubige kamen während Ramadan jeden Abend in das Gotteshaus, um gemeinsam das Fasten zu brechen und zusammen das Nachtgebet zu sprechen. Viele von ihnen konnten dieses tägliche Ritual nicht im Kreis der Familie feiern, weil sie hunderte oder tausende Kilom...

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