Wie ein Ehepaar dafür sorgt, dass es für Kinder in Afrika zum ersten Mal nachts hell ist

Uschi Jonas
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Wie ein Ehepaar dafür sorgt, dass es für Kinder in Afrika zum ersten Mal nachts hell ist

Sobald die Sonne untergegangen ist, ist das Leben in weiten Teilen Afrikas

Sobald die Sonne untergegangen ist, ist das Leben in weiten Teilen Afrikas vorbei. Nur wer Strom hat, hat auch Licht. Und wo Licht ist, ist Leben.

Noch immer haben mehr als 600 Millionen Menschen auf dem afrikanischen Kontinent keinen Zugang zu Strom und damit auch kein Beleuchtung, wenn die Sonne untergeht. 

► Torsten Schreiber und seine Frau Aida arbeiten daran, dass sich das ändert – mit ihrem Startup Africa Green Tec. Sie versorgen Orte mit Solartainern. Das sind mobile Container mit Solarzellen auf dem Dach und einem Speicher. So schaffen die beiden unvergessliche Momente.

“Die Kinder haben die ganze Nacht getanzt und für uns gesungen. Es war unbeschreiblich”, sagt Torsten Schreiber. An diesem Tag war alles anders.” Und das nur, weil er und seine Frau Aida plötzlich zwei Lampen angeschaltet haben. In Amaloul, einem kleinen Dorf in Niger. Das war im Oktober 2017.

 

Da saßen die beiden im Sand und haben realisiert, was sie bewirken können. “Es hat uns tief berührt in den Augen der Kinder zu sehen, wie sehr sie sich gefreut haben”, sagt Aida Schreiber.

Es klingt wie eines von hunderten Entwicklungshilfe-Projekten. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Africa Green Tec finanziert sich selbst und hat somit nichts mit staatlicher Entwicklungshilfe zu tun. Stattdessen können Unternehmen und Privatpersonen in Africa Green Tec investieren.

Ein Gegenmodell zur traditionellen Entwicklungshilfe

Und die Container werden auch nicht einfach verschenkt. Stattdessen müssen Dörfer oder landwirtschaftliche Betriebe die Solartainer kaufen oder mieten.

► “Die Gemeinden bewerben...

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