Ehe für alle: CDU-Abgeordneter vergleicht Homosexuelle mit Blindenhunden

Äußerungen von Ulrich Petzold aus Sachsen-Anhalt sorgen für Kritik aus der SPD.

Die Debatte über die Einführung der „Ehe für alle“ dauerte am Freitag nur rund 45 Minuten. Etwa ein Dutzend Redner trat ans Pult. Dafür gaben 80 Parlamentarier persönliche Erklärungen zu Protokoll – fast durchweg Mitglieder von CDU und CSU. Die Erklärungen haben es oft in sich.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ulrich Petzold (Sachsen-Anhalt) schreibt, „die Regelung, die jetzt von den Grünen, Linken und der SPD vorgelegt wurde“ definiere Ehe „als reine Beistandsgemeinschaft“. Eine Beistandsgemeinschaft bestehe aber auch, „wenn eine Mutter ihr behindertes Kind bis zum Lebensende pflegt“, „zwischen einem Blindenhund und dem Hilfsbedürftigen“ oder „zwischen einem nach Deutschland eingereisten Muslim mit einer Hauptfrau und mehreren Nebenfrauen“. Zu fragen sei: „Wo ist hier die Grenze?“ Der Wittenberger SPD-Bundestagskandidat Stefan Maria Stader kritisierte dies bei Twitter: „Die Äußerungen von Herrn Petzold sind unglaublich und entsprechen nicht meinem christlichen Menschenbild.“ Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs erklärte: „Tja, halt CDU! Mich...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung