EHC Eisbären: Robitaille: "Backman ist das Modell unserer Vision"

Luc Robitaille (2.v.l.) und Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee (2.v.r.)

Berlin.  Luc Robitaille blickt auf sein Handy, er lächelt. "Das ist mein Haus in Los Angeles. Ich kann sehen, was da gerade passiert", sagt er und zeigt bewegte Bilder. Sein Hund läuft herum, Robitaille erfreut sich sichtlich an den technischen Spielereien, die ihm eine Überwachungs-App bietet. Die Welt ist klein, das macht dieser Augenblick deutlich. Warum also nicht von Los Angeles aus einen Eishockeyklub in Berlin verwalten? Einst war Robitaille ein begnadeter Profi, einer der ganz Großen in der nordamerikanischen NHL, 1590 Spiele, 726 Tore, 795 Vorlagen, 1521 Punkte und ein Stanley-Cup-Sieg. Jetzt ist er Präsident der Los Angeles Kings, dem Vorzeigeklub der Anschutz Entertainment Group. Zu der gehört auch der EHC Eisbären aus der Deutschen Eishockey Liga, im Februar unterstellte Anschutz die Berliner formell der Führung des NHL-Teams. Deshalb war Robitaille kürzlich in Berlin, wo der EHC am Sonntag Krefeld empfängt (19 Uhr, Mercedes-Benz Arena).

Herr Robitaille, Sie haben zwei Tage hier verbracht, wurden von Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee überall herumgeführt, er hat Ihnen viel erzählt über das, was bei den Eisbären passiert. Was hat er denn so erzählt?

Luc Robitaille: Er hat mir gesagt, dass alles großartig ist.

Und, glauben Sie ihm?

Die Mannschaft spielt gut. Wir haben eine bessere Spielerstruktur mit guten Mittelstürmern, wir stehen in der Abwehr besser. Also ja. Die ganze Idee bestand darin, die Mannschaft so aufzustellen, dass wir die Chance haben, die Meisterschaft zu g...

Lesen Sie hier weiter!