EHC Eisbären: Cüpper überzeugt mit gutem Auge und Meditation

Marvin Cüpper hält stabil in dieser Saison

Berlin.  In der Position vor der Kabine fühlt er sich noch nicht ganz sicher. Wenn fast ein Dutzend Leute von Marvin Cüpper wissen will, wie sich so ein Einsatz im Tor des EHC Eisbären anfühlt, wirkt der 23-Jährige schüchtern, spricht leise, antwortet in sehr kurzen Sätzen. Er musste das bislang ja auch nur selten tun, es ist ihm noch fremd.

Ganz anders gibt sich Cüpper inzwischen auf dem Eis. Selbstbewusst steht er zwischen den Pfosten, mehr noch als in der vergangenen Saison. "Wir haben viel trainiert im Sommer, das war gut für mich", erzählt er. Die Umstellung seines Spiels beschäftigte ihn und Torwarttrainer Sebastian Elwing stark. "Er spielt ein bisschen aggressiver, ein bisschen weiter vor dem Tor und behält den Puck besser im Auge", sagt Elwing, der frühere EHC-Goalie, der neu in das Trainerteam der Berliner aufgerückt ist.

Fast schon so viele Spiele wie in der Vorsaison

Die Resultate des Sommers überzeugen, weshalb sie immer öfter zu sehen sind. "Er macht den nächsten Schritt und bestätigt seine Leistungen immer wieder", erzählt Elwing. Jüngst am Freitag gegen Straubing beim 2:1. Er hätte sogar einen Shutout verdient gehabt, fand Uwe Krupp. Der Trainer hat ihn an den 17 Spieltagen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bereits fünf Mal eingesetzt. Vergangene Spielzeit kam Cüpper auf insgesamt nur acht Partien. Das unterstreicht seine Entwicklung.

Immens wichtig sind diese Fortschritte, das betont Krupp. "Er ist jetzt an einem Punkt, wo er seine Chance nutzen muss", sagt der Trainer. S...

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