Ego-Trip? VfB-Boss Schindelmeiser am Pranger

Jan Schindelmeiser ist seit Juli 2016 Sportvorstand beim VfB Stuttgart

Ist die Aufstiegseuphorie beim VfB Stuttgart schon vor Bundesliga-Start wieder verflogen?

In Stuttgart sorgen interne Querelen aktuell offenbar für großen Ärger. Im Mittelpunkt der Kritik soll dabei Sportvorstand Jan Schindelmeiser stehen.

Schindelmeiser sei in die Kritik geraten, da er alles selber entscheiden wolle, berichten die Stuttgarter Nachrichten. Demnach werden ihm intern eine vogelwilde und konzeptlose Personalpolitik vorgeworfen sowie fehlende strukturelle Änderungen im Sportbereich.

Weder Jugendkoordinator Marc Kienle noch Vorstandsmitglied und Ex-Profi Thomas Hitzlsperger seien in die Kaderplanung integriert, da Schindelmeiser seit Ende 2016 immer mehr zum Einzelgänger mutiert wäre.

VfB-Präsident Wolfgang Dietrich soll Schindelmeiser deshalb sogar bereits zum Rapport bestellt haben, doch dieser weise jede Kritik an seiner Person zurück.

Kritik an Transferpolitik von Schindelmeiser

Mit dem Transfer von Fanliebling Alexandru Maxim zum Ligarivalen und möglichen Konkurrenten im Abstiegskampf Mainz 05 hat sich Schindelmeiser ebenfalls keinen Gefallen getan.

Zumal es angeblich Signale von Ex-Stuttgart Daniel Didavi gegeben hatte, dass er gerne zum VfB zurückkehren würde – doch Schindelmeiser soll an dem Wolfsburger nicht interessiert sein.

Bereits nach seinem Rücktritt bei 1899 Hoffenheim hatte es heftige Kritik an Schindelmeisers Transferpolitik gegeben. Mäzen Dietmar Hopp hatte ihm sogar vorgeworfen, den Verein mit hochdotierten Verträgen beinahe in die Pleite geführt zu haben.