Effenberg attackiert Köln nach Stöger-Entlassung

Der Effzeh trennte sich vom Trainer und geriet öffentlich in Erklärungsnot. TV-Experte Effenberg übt daraufhin heftige Kritik an den Verantwortlichen.

TV-Experte Stefan Effenberg hat heftige Kritik an den Verantwortlichen des 1. FC Köln geübt. Grund dafür ist die kürzliche Entlassung von Trainer Peter Stöger.

"Ge­wünscht hätte ich mir ein kla­res Be­kennt­nis zu Stö­ger. So, wie es jetzt ab­ge­lau­fen ist, ist das na­tür­lich un­glück­lich", sagte Effenberg bei RTL. Der 49-Jährige war selbst kurz als Trainer beim SC Paderborn aktiv, ist derzeit allerdings ohne Arbeitgeber im professionellen Sport.

Dementsprechend betrachtet er das Geschehen in Köln aus der Ferne - und ist wenig angetan von Präsident Werner Spinner und Geschäftsführer Alexander Wehrle: "Im End­ef­fekt sind jetzt Leute an der vor­ders­ten Front, die dort - bei allem Re­spekt - mit der Ar­beit, die sie leis­ten, nichts zu su­chen haben."

Effenberg zweifelt Ru­t­hen­beck an

Effenberg erklärt: "Wenn man FC-Fan ist, kann man Angst haben, dass die Köl­ner viel­leicht wie­der zu die­sem Kar­ne­vals-Klub ver­kom­men. Jetzt be­steht die Ge­fahr, nicht nur sport­lich ab­zu­stür­zen, son­dern auch in der Au­ßen­dar­stel­lung!“ Entscheidend sei dabei Interimstrainer Ste­fan Ru­t­hen­beck.

"Ob es eine Dau­er­lö­sung ist, wird man sehen. Das kann ich mir aber ehr­lich ge­sagt nicht vor­stel­len", meinte Effenberg. Er sagte: "Jetzt ist ein­fach das Reden mit den Spie­lern enorm wich­tig. Auf wen kann ich ver­trau­en, auf wen kann ich mich jetzt in den Spie­len ver­las­sen? Das muss er be­ob­ach­ten und dem­ent­spre­chend die Mann­schaft auf­stel­len."