Effenberg: Dieser Abgang wird Bayern noch wehtun

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Effenberg: Dieser Abgang wird Bayern noch wehtun
Effenberg: Dieser Abgang wird Bayern noch wehtun

Stefan Effenberg geht schwer davon aus, dass der FC Bayern in der kommenden Saison seinen zehnten Meistertitel in Folge gewinnen wird - und das, obwohl er beim Rekordchampion große Probleme ausmacht.

In seiner Kolumne für t-online blickt der Experte von SPORT1 vor allem auf die Defensive des FCB. "Stand heute", schreibt der ehemalige Superstar der Münchner, sei der Kader "schwächer als der in der abgelaufenen Saison." Das macht er vor allem an den Abgängen der Abwehrspieler David Alaba, Jérôme Boateng und Javi Martínez fest.

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"Um zwei Weltklasse-Verteidiger sowie einen international gestandenen Defensivspieler wie Martinez eins zu eins zu ersetzen und gleichzeitig stabiler zu werden, braucht es weitere Verstärkungen", erklärte der 52-Jährige.

Die Verpflichtung von Dayot Upamecano von RB Leipzig sei zwar ein Top-Transfer. "Aber: Das reicht nicht." Denn die Bayern müssten nach einer Saison mit ungewöhnlich vielen Gegentoren und zahlreichen Rückständen ja nicht nur für Ersatz sorgen - sie bräuchten eine Steigerung in der Defensive.

Effenberg: Dieser Abgang wird Bayern noch wehtun

Bayerns Aufsichtsratsmitglied Uli Hoeneß hatte im Doppelinterview mit Oliver Kahn bei SPORT1 aber gerade erst klar gemacht, dass es in diesem Jahr keine weiteren kostspieligen Transfers mehr geben werde - und dieser könne die finanzielle Lage laut Effenberg immer noch sehr gut beurteilen.

Der Ex-Nationalspieler sprach auch noch über einen weiteren Bayern-Abgang, für den sich wohl nur schwerlich Ersatz finden lässt: Es geht um Co-Trainer Hermann Gerland.

Dieser sei ein ganz wichtiger Faktor für eine gute Zusammenarbeit zwischen Trainer und Mannschaft. "Ich kenne ihn noch persönlich aus gemeinsamen Jahren in München und weiß, welche Rolle er im Verein gespielt hat mit seinen menschlichen Qualitäten und der hohen Fachkompetenz. Dieser Abgang wird Bayern noch wehtun."

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