Eden Hazard: Carrasco-Wechsel gefährdet WM-Form nicht

Der Wechsel von Yannick Carrasco nach China ist in Belgien ein Dauerthema. Eden Hazard sieht darin keine Gefahr für die WM.

Der belgische Nationalspieler Eden Hazard glaubt nicht, dass der Wechsel seines Landsmannes Yannick Carrasco von Atletico Madrid zum chinesischen Erstligisten Dalian Yifang dessen Chancen auf eine WM-Teilnahme im kommenden Sommer schmälert.

"Wir kennen Yannicks Niveau in der Nationalmannschaft. Die WM ist schon in drei Monaten und bis dahin wird er sein Niveau nicht verlieren", sagte Hazard Het Nieuwsblad.

Im Hinblick auf die Weltmeisterschaft in Russland erkennt der Belgien-Kapitän keinen Nachteil für Carrasco: "Bei der Nationalmannschaft hat er die Chance, auf hohem Niveau zu trainieren und ist immer stark, immer bei 100 Prozent."

Hazard: "Carrascos Wahl ist ein bisschen bizarr"

Für Hazard war die fehlende Aussicht auf Einsatzzeit die Ursache für Carrascos Wechsel. Der 24-jährige Belgier wechselte in der Winterpause der Saison 2017/18 für 30 Millionen Euro nach China. "Es ist besser, in China zu spielen, als in Spanien nicht zu spielen", so Hazard weiter.

Der Offensivspieler hatte Berichten zufolge bei Atletico kein gutes Verhältnis zu Trainer Diego Simeone. Zudem soll er auch einige Kritik von seinen ehemaligen Mannschaftskollegen bekommen haben. "Seine Wahl für China ist ein bisschen bizarr, aber er wird seine Gründe dafür haben", betonte Hazard abschließend.

In bislang 22 Länderspielen erzielte Carrasco fünf Treffer.