Echter Neuner im Bayern-Kader? Kahn nennt drei Namen

Der FC Bayern hat im ersten Pflichtspiel nach dem Abgang von Robert Lewandowski gleich fünf Tore geschossen.

Sehr zur Freude von Vorstandsboss Oliver Kahn, der beim Sieg im Supercup gegen RB Leipzig (5:3) ein Modell für die Zukunft sah. Die Formation ohne echten Mittelstürmer sei „stark“ gewesen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Ob die Diskussion um einen klassischen Mittelstürmer damit beendet sei, wurde Kahn gefragt. und bestätigte die Meldung von SPORT1, wonach die Münchner nun nicht mehr auf der Position des Mittelstürmers nachlegen wollen. „Es gibt da keine Diskussion“, wurde Kahn deutlich. (Kommentar: Salihamidzic muss nachlegen)

Zumal der aktuelle Kader diverse Möglichkeiten im Sturmzentrum biete. Es sei nicht so, dass „wir da nicht auch noch Optionen in der aktuellen Mannschaft haben“, sagte Kahn und zählte drei Namen auf: „Joshua Zirkzee ist noch da, Eric Maxim Choupo-Moting, dann der junge Mathys Tel, der unglaublich gut trainiert. Wir hätten da Möglichkeiten.“ Zirkzee will den Klub nach SPORT1-Infos allerdings noch verlassen.

Kahn mit Sonderlob für Musiala

Gegen Leipzig hatte Bayern mit Neuzugang Sadio Mané sowie Serge Gnabry in der Offensive agiert, die von Thomas Müller und dem brillant aufspielenden Jamal Musiala unterstützt wurden.

Man habe gesehen, wie viele Möglichkeiten „nach vorne sich uns bieten, welche unterschiedlichen Überraschungsmomente und was für unglaublich gute Fußballer wir da haben, was für eine Geschwindigkeit wir ins Spiel bringen können durch viele extrem schnelle Spieler.“ (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Ein Sonderlob verteilte Kahn an Musiala: „Jamal hat gezeigt, dass er im Moment einer der besten deutschen Spieler ist.“ Mit der vor allem in der zweiten Halbzeit wackligen Defensive wollte der einstige Weltklasse-Torhüter derweil nicht zu hart ins Gericht gehen.

„Nach diesem Spiel will ich nicht schon mit einer solchen Diskussion anfangen. Die Mannschaft befindet sich noch immer im Vorbereitungsstatus, da wird hart gearbeitet, deshalb ist es verständlich, dass sich am Schluss Konzentrationsfehler einschleichen“, sagte Kahn: „Nichtsdestotrotz wäre es für meine Nerven besser gewesen, wir hätten das vermieden.“

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