Echo 2018: Die wichtigsten Infos zur diesjährigen Preisverleihung

Rapper Kollegah sorgt mit seiner diesjährigen Echo-Nominierung für Kritik. (Bild: Getty Images)

Wer ist nominiert, wer tritt auf und wie kann man zusehen? Hier kommen die wichtigsten Fakten zur diesjährigen Echo-Verleihung.

Zum 27. Mal verleiht die Deutsche Phono-Akademie in diesem Jahr den Echo, Deutschlands wichtigsten Musikpreis. In 22 Kategorien werden, gemessen an Verkaufszahlen und den Bewertungen spezieller Fachjurys, die erfolgreichsten Künstler, Songs und Alben des vergangenen Jahres geehrt.

Bei der diesjährigen Echo-Verleihung, die am 12. April in der Messe Berlin stattfindet, können unter anderem Helene Fischer (Bestes Album, Schlager), Kraftklub (Rock National) und Taylor Swift (Künstlerin International) auf einen Preis hoffen. Mit vier Nominierungen hat der britische Singer-Songwriter Ed Sheeran die größten Chancen auf eine Auszeichnung. Für den Kritikerpreis, der von der Fachpresse vergeben wird, sind Rapper Casper, die Deutschpunk-Band Feine Sahne Fischfilet, Komponist Nils Frahm, Tocotronic und Newcomerin Haiyti nominiert.

Anders als in der Vergangenheit wird es in diesem Jahr kein festes Moderatoren-Duo geben. Unter dem Motto „Von Musikern für Musiker“ werden stattdessen mehrere Künstler als sogenannte „Presenter“ durch das Programm führen. Bestätigt wurden für diese Aufgabe bereits die YouTube-Stars Die Lochis, The BossHoss, Judith Holofernes, Rea Garvey, Mark Forster sowie die Poetry-Slammerin Julia Engelmann.

Helene Fischer erhielt im Laufe ihrer Karriere bereits 16 Echo-Auszeichnungen und ist auch in diesem Jahr mehrmals nominiert. (Bild: AP Photo)

Für die musikalische Live-Untermalung des Abends konnten einige nationale wie internationale Stars gewonnen werden: Neben Kylie Minogue, Jason Derulo und Helene Fischer werden auch Rea Garvey und Kool Savas, Mark Forster und Gentleman sowie Alice Merton und Shawn Mendes auftreten. Rita Ora und Liam Payne werden gemeinsam ihren „Fifty Shades of Grey“-Song „For You“ präsentieren.

Eine Nominierung sorgt für Empörung

Schon im Vorhinein sorgte die diesjährige Preisverleihung für Aufsehen: Der Echo-Beirat diskutierte darüber, die Rapper Kollegah und Farid Bang wegen einer als antisemitisch kritisierten Textzeile auf ihrem gemeinsamen Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“ von den Nominierungen auszuschließen.

Schließlich wurde jedoch entschieden, dass es sich zwar um einen „Grenzfall“ handele, jedoch „die künstlerische Freiheit nicht so wesentlich übertreten wird, dass ein Ausschluss gerechtfertigt wäre“. „Während wir von Zuwanderern fordern, dass sie unsere Werte akzeptieren, werden in solchen Liedern Gewalt und Intoleranz gepriesen“, kritisierte der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster, anschließend gegenüber „Bild“. „Die Nominierung wirft die Frage auf, ob die Echo-Preisverleihung noch seriös ist.“

Die Echo-Verleihung 2018 wird am 12. April ab 20:15 Uhr live auf Vox übertragen.

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