Eberl mit Entscheidung gegen Bayern "sehr glücklich"

Der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach beurteilt den Wechsel des Brasilianer zu PSG kritisch. Den Transfermarkt nennt er "verrückt".

Max Eberl bereut nicht, dem FC Bayern München zugunsten einer Vertragsverlängerung bei Borussia Mönchengladbach abgesagt zu haben. Das Verhältnis zu Uli Hoeneß sei dennoch sehr gut.

Eberl galt lange Zeit als heißester Kandidat auf den Posten des Sportdirektors beim Rekordmeister, der seit dem Ausscheiden von Matthias Sammer im Sommer 2016 vakant ist. Letztlich entschied sich der 43-Jährige jedoch gegen einen Wechsel nach München und verlängerte seinen Vertrag bei den Fohlen bis 2022. Im Interview mit t-online bekräftige Eberl nun: "Ich habe damals eine Entscheidung gefällt, mit der ich heute noch sehr glücklich bin."

Bei den Bayern hätte sich Eberl die Verantwortung mit den mächtigen Führungspersönlichkeiten Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß teilen müssen. In Mönchengladbach ist er im sportlichen Bereich die höchste Instanz.

Dennoch betonte Eberl, ein gutes Verhältnis zu Hoeneß zu pflegen: "Wir haben uns gerade erst beim Telekom-Cup wieder gesehen und freuen uns immer wieder, wenn wir uns sehen. Ich bin ein Bayern-Zögling und habe es miterlebt, wie Uli Hoeneß den FC Bayern zu einem Weltklub geführt hat. Ihn kann ich auch immer um Rat fragen, was ich auch schon getan habe."

Darüber hinaus pflege er auch eine gute Beziehung zum Sportdirektor des großen Rivalen 1. FC Köln: "Jörg Schmadtke ist jemand, mit dem ich mich sehr gern austausche."