E-Zigaretten boomen — doch es gibt ein Problem, das viele vergessen haben

Christoph Damm
E-Zigarette

Ein neuer Zigaretten-Trend erobert Deutschland: Mehr als 3,5 Millionen Menschen sollen 2016 E-Zigaretten konsumiert haben. Dampfen scheint „in“ — das belegen auch weitere Zahlen: Allein in Deutschland wurden im vergangenen Jahr 375 bis 400 Millionen Euro mit E-Zigaretten erzielt, so der Verband des E-Zigarettenhandels (VdeH). 

Besonders interessant: Viele ehemalige Tabakraucher steigen um. 91,5 Prozent der E-Zigaretten-Konsumenten sind ehemalige Tabakraucher. 7,5 Prozent rauchen demnach sowohl Tabak- als auch E-Zigaretten, etwa ein Prozent hat vorher überhaupt nicht geraucht. 

E-Zigaretten weniger gesundheitsgefährdend — oder?

Für die meisten der „Umsteiger“ dürfte der Gesundheitsaspekt ausschlaggebend gewesen sein. Der VdeH beruft sich vor allem auf zwei Studien — eine aus dem Vereinigten Königreich, eine aus den USA — wonach die Gesundheit durch das Ersetzen des Tabaks durch eine E-Zigarette profitiert. Die US-Studie spricht von 96 Prozent gesundheitlicher Verbesserung, die britische Studie von 95 Prozent weniger Gesundheitsschäden als beim Tabakkonsum.

Doch so einfach scheint es nicht zu sein. Andere Studien zeigen, dass auch der Konsum der Liquids eine Gefahr darstellen kann. So kommen Wissenschaftler der California University in Los Angeles zu dem Ergebnis, dass das Dampfen von nikotinhaltigen Flüssigkeiten das Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risiko erhöht. Auch die Gefahr für Gefäßerkrankungen steige, heißt es. 

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