E.on: Tochter Uniper glänzt – morgen zählt es!

Maximilian Völkl
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Die E.on-Tochter Uniper hat die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Nach einem starken ersten Halbjahr will der konventionelle Versorger zudem deutlich mehr Dividende ausschütten als geplant. An der Börse kommt das gut an. Die Papiere von Mutter und Tochter legen jeweils zu. Morgen bringt E.on selbst Zahlen.

Uniper hat im ersten Halbjahr den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um knapp zwölf Prozent auf 37,3 Milliarden Euro gesteigert. Sowohl Stromerzeugung als auch globaler Handel trugen dazu bei. Das bereinigte EBIT sank dagegen um fast 20 Prozent auf etwa 930 Millionen Euro – allerdings auch aufgrund von Einmaleffekten im Vorjahreszeitraum. Beim Nettogewinn gelang dagegen die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Nach den milliardenschweren Abschreibungen 2016 mit einem Verlust von 3,8 Milliarden Euro stand nun ein Plus von 967 Millionen Euro zu Buche.

„Uniper hat sich im ersten Halbjahr ausgesprochen solide entwickelt“, begründete Vorstandsvorsitzender Klaus Schäfer die Erhöhung der Prognose. Das Unternehmen wolle auch in der zweiten Jahreshälfte nicht nachlassen und zuverlässig liefern. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) soll statt 0,9 bis 1,2 Milliarden nun 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro betragen. Zudem strebt der Vorstand eine Dividendensteigerung von 25 Prozent an. Bislang war mit lediglich eine Anhebung um 15 Prozent geplant.

Tolle Entwicklung

Uniper hat sich seit der Abspaltung von E.on stark entwickelt. Die Aktie hat deutlich zugelegt und auch operativ läuft es gut. Das macht sich auch bei der Mutter bemerkbar. E.on profitiert von der Wertsteigerung und wird die restliche 47-Prozent-Beteiligung im kommenden Jahr deutlich teurer verkaufen können als ursprünglich gedacht. E.on bleibt vor den Zahlen ein Kauf. Die Tochter Uniper ist spekulativer, aber mit der Hoffnung auf steigende Strompreise und einen möglichen Kapazitätsmarkt für Mutige ebenfalls interessant.

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