E.on: Jetzt muss geliefert werden

Maximilian Völkl
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Eine spannende Woche steht bei E.on bevor. Der Versorger wird am Mittwoch, den 9. August, Zahlen zum zweiten Quartal präsentieren. Der Konzern muss beweisen, dass er in der neuen Energiewelt wieder erfolgreich wirtschaften kann. Bei den Analysten herrscht Zuversicht, auch die Aktie kann im Vorfeld der Ergebnisse wieder zulegen.

Im Vergleich zum Vorjahr wird erwartet, dass E.on beim Umsatz einen Rückgang um zwei Prozent auf 8,8 Milliarden Euro verkraften muss. Dagegen soll das EBIT um acht Prozent auf 465 Millionen Euro klettern. Zudem ist dank der Rückzahlung der Brennelementesteuer beim Nettoertrag wohl wieder der Sprung in die schwarzen Zahlen gelungen. Nach einem Verlust von 4,2 Milliarden Euro aufgrund der miliardenschweren Abschreibungen im Vorjahr soll nun ein Plus von 2,6 Milliarden Euro zu Buche stehen.

Die ersten Finanzkennziffern nach der Atom-Deal mit dem Bund dürften unterstreichen, dass die Umstrukturierung und Erholung der deutschen Versorger voranschreite, erklärte Analyst Martin Brough von der Deutschen Bank bereits am Freitag. Die Aussicht auf steigende Strompreise und die anhaltend attraktive Cashflow-Entwicklung seien zudem noch nicht ausreichend im Kurs berücksichtigt worden.

An Bord bleiben

Die Aussichten bei E.on sind wieder gut. Kann der Konzern mit seinem Zahlenwerk überzeugen, dürfte die nächste Attacke auf das Jahreshoch eine Frage der Zeit sein. Der Fokus auf die neue Energiewelt, die Befreiung von den Altlasten und die Übernahmefantasie in der Branche bleiben mittelfristig die Kurstreiber. Anleger bleiben an Bord und lassen die Gewinne laufen.

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