Dzeko als Lewandowski-Ersatz im Gespräch

Edin Dzeko hat mit dem AS Rom bereits Champions League gespielt

Der FC Bayern braucht einen Ersatz für Robert Lewandowski – das wird dem deutschen Rekordmeister nach und nach auch klar.

Beim 2:1-Sieg in der Champions League bei Celtic Glasgow stand Trainer Jupp Heynckes aufgrund der verletzungsbedingten Abwesenheit von Lewandowski in Reserve-Stürmer Manuel Wintzheimer nur ein gelernter Angreifer zur Verfügung. Deswegen wechselten sich Arjen Robben, James Rodriguez und Kingsley Coman im Sturm ab, da auch Thomas Müller fehlte.

Die Gerüchteküche läuft in den letzten Tagen heiß, viele Namen machen die Runde. Ein alter Bekannter aus der Bundesliga scheint ein Sturm-Kandidat zu sein: Edin Dzeko. Wie der französische TV-Sender beIn Sports berichtet, könnte der Stürmer vom AS Rom den Backup für Lewandowski geben.

Sportdirektor Hasan Salihamidzic erklärte, dass man die Augen offen halte. "Wir arbeiten daran, einen Spielertypen zu finden, der zu diesem Anforderungsprofil passt", sagte "Brazzo" in der Sport Bild auf die Frage über einen möglichen Lewandowski-Ersatz.

Bei Sky stellte der frühere Mittelfeldspieler klar, dass man keine "Notkäufe" machen werde. "Es müsste ein Stürmer sein, der die Mannschaft weiterbringen bringen kann, der aber trotzdem weiß, dass er Lewa vor sich hat", so Salihamidzic.

Laut beinSports haben die Bayern bei Rom wegen Dzeko bereits offiziell Interesse bekundet. Der Bosnier würde den Bayern von der Qualität her gut zu Gesicht stehen, wäre allerdings nicht mehr für die Champions League spielberechtigt, da er dort bereits für Rom gespielt hat.

Denkbar wäre es, dass Dzeko in der Bundesliga und im DFB-Pokal für Entlastung sorgt, damit Lewandowski in der Königsklasse topfit ist. Fraglich jedoch, ob sich Dzeko damit zufrieden geben würde – auch für die Bayern wäre wohl eine Alternative, die in Notfall auch in der Champions League ran dürfte, sinnvoller.

Salihamidzic erklärte zudem, wie man insgesamt bei der Suche nach neuen Leistungsträgern vorgehe. Er habe gemeinsam mit Chef-Scout Marco Neppe ein neues Scouting-System entwickelt. "Wir werden mehr Live-Scouts einstellen, die großen fünf Ligen permanent abdecken", meinte Salihamidzic. Bayerns Ziel sei es, "junge außergewöhnliche Spieler sehr früh zu entdecken, aber genauso Top-Spieler an uns zu binden".