DZ-Bank-CEO: Wer jetzt nicht im Büro war, hat Fehler gemacht

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(Bloomberg) -- Cornelius Riese, Co-Chef der genossenschaftlichen DZ Bank, hatte nach Homeoffice-Quoten von 90% oder mehr während der Coronakrise eine klare Botschaft an seine Mitarbeiter über den Sommer hinweg: Denkt über die Rückkehr ins Büro nach!

Der Finanzkonzern habe signalisiert, dass die vergangenen Wochen gute Wochen waren, um wieder ins Büro zu gehen. “Wer in den letzten Wochen das Büro nicht von innen gesehen hat, hat einen Fehler gemacht”, erklärte Riese am Montag am Rande der Bilanz-Pressekonferenz.

Seinen Worten zufolge liegt die Office-Quote derzeit bei etwa 25%. Wie es nun mit der Büro-Rückkehr im Herbst weitergehe, werde laut Riese auch von der Delta-Variante abhängen. Sie sorgt derzeit für steigende Inzidenzzahlen, nachdem im Sommer die Zahl der Neuinfektionen stark gesunken war.

Die DZ Bank will mobiles Arbeiten auch nach dem Ende der Pandemie ermöglichen, hat sich im Rahmen einer neuen Betriebsvereinbarung aber gegen feste Quoten entschieden. Vielmehr sollen sich die Beschäftigten mit ihren Vorgesetzten individuell einigen. Wo dies nicht gelingt, greift ein zweistufiges Schlichtungssystem.

Auch andere Banken wollen das mobile Arbeiten nach der Pandemie beibehalten. Bei der Helaba soll die maximale Homeoffice-Quote bei 50% liegen, bei der HypoVereinsbank sind es bis zu 40% und bei der Warburg Bank im Regelfall 20%. Auch die Deutsche Bank AG will flexibler sein.

(Neu: Strategie anderer Banken im letzten Absatz)

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