Betrug beim Dunk Contest? Mavs-Star sauer auf Promi-Jury

Robin Wigger
Dennis Smith Jr. vollführte einen spektakulären 360-Grad-Dunk

Dennis Smith Jr. hatte für den Slam Dunk Contest im Rahmen des All-Star Weekend große Pläne. Er werde den Contest gewinnen und jeder seiner Dunks werde klappen, so Smith im Vorfeld.

Das Ergebnis? Der Teamkollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks schied in der Vorrunde aus, nachdem er seinen ersten Dunk verpatzte - und fühlte sich beim Sieg von Donovan Mitchell von den Utah Jazz betrogen.

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Smith zeigt besten Dunk

Smith präsentierte nach der Meinung vieler Experten den besten Dunk des Abends, als er bei seinem zweiten Dunk in der Luft eine 360-Grad-Drehung hinlegte und dabei den Ball durch seine Beine führte. Der Dunk, der im dritten Versuch klappte, wurde mit der ersten 50er-Wertung des Contests belohnt.


Beim ersten Durchgang hatte er zunächst ebenfalls einen 360 probiert, um sich dann zu einem "Double Pump" zu entschieden, bei dem er in der Luft mit dem Rücken zum Korb den Ball erst zum Ring und dann noch einmal nach unten zog, um dann krachend zu vollenden.

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Betrug? Schwache Wertung für ersten Dunk

Dafür bekam er 39 Punkten von der (zweifelhaften) Jury, die mit NBA-Legende Julius "Dr. J" Erving, Ex-WNBA-Star Lisa Leslie nur zwei Basketball-Experten beinhaltete. Dazu kamen Komiker Chris Rock, Schauspieler Mark Wahlberg und DJ Khaled.


Das brachte Smith, Journalisten und viele Fans auf die Palme. Denn auch wenn der Dunk längst nicht so spektakulär war wie sein folgender, brachte er ihm nur acht Punkte mehr ein als Konkurrent Victor Oladipo, dem überhaupt kein Dunk gelang.

"Double Pump = 39, kein Dunk = 31. Wie sieht das denn aus?" fragte Smith bei Twitter.






Mitchell schlägt Nance

Ins Finale zogen Mitchell und Larry Nance Jr. von den Cleveland Cavaliers ein. Mitchell setzte sich am Ende mit einer Hommage an Dunk-Legende Vince Carter durch.

Im Trikot des Contest-Gewinners von 2000 vollführte er eine Imitation von Carters damaligen 360-Grad-Dunk - inklusive der darauffolgenden "Game over"-Geste. Nach einem 50er-Dunk im ersten Final-Durchgang brauchte er mindestens 47 Punkte, um Nance, der unter anderem den Dunk seines Vaters aus dem Jahr 1984 wiederholte, zu besiegen - und bekam 48.

Am Sonntag steigt dann zum Abschluss das All-Star Game. SPORT1 US ist beim Spektakel mittendrin und überträgt den Schlagabtausch der besten und beliebtesten NBA-Korbjäger in der Nacht auf Montag, 19. Februar, LIVE ab 2 Uhr.