Bis nach Duisburg: Diese Karte zeigt Chinas Machtfantasie

Sabrina Hoffmann
Diese Karte von McKinsey & Company zeigt, wie die Routen verlaufen könnten

China ist hungrig. Nach Jahren des Booms scheint das wirtschaftliche Wachstum abzuflauen. Es braucht neue Nahrung. Zudem will sich das Land endlich die Macht einverleiben, die ihm nach eigener Auffassung zusteht.

Um das zu erreichen, hat die Regierung ein gigantisches Infrastruktur-Projekt gestartet: Die Neue Seidenstraße. Handelswege zu Land und zu Wasser sollen China mit anderen Ländern Asiens und mit dem europäischen Kontinent verbinden. Ein Schienennetz für Güterzüge, Häfen für Frachtschiffe, Straßen für Lastwagen. 900 Milliarden Dollar Investitionsvolumen. Von Peking bis nach Duisburg.

„China will die weltwirtschaftliche Landkarte neu zeichnen“

Doch Chinas Streben nach Macht gefällt nicht allen. Europäische Regierungen blicken mit Skepsis auf die ehrgeizigen Pläne. Bundeskanzlerin Angela Merkel blieb dem Seidenstraßen-Gipfel demonstrativ fern, zu dem Peking im Mai 2017 Staatschefs aus 29 Ländern empfing.

Und während sich China danach sehnt, zu alter Bedeutung zurückzukehren — ganz wie zu Zeiten der ursprünglichen Seidenstraße — fürchten Europa und die USA eine Verschiebung des geopolitischen Gleichgewichts.

Weiterlesen auf businessinsider.de