DTM Zandvoort: Dreifacherfolg für BMW!

Timo Glock lässt BMW in Zandvoort jubeln: Erster Saisonsieg für den Deutschen


Timo Glock gewinnt das Samstagsrennen der DTM 2017 in Zandvoort. Der BMW-Fahrer kam nach 37 Runden auf dem Dünenkurs an der niederländischen Nordseeküste vor Marco Wittmann (2.) und Maxime Martin (3.) ins Ziel und feierte seinen vierten DTM-Sieg. Das BMW-Trio fuhr die meiste Zeit des Rennens vorne weg und sorgte für einen Dreifacherfolg für die Münchner.

Mike Rockenfeller (4./Audi), Jamie Green (5./Audi), Augusto Farfus (6./BMW), Paul di Resta (7./Mercedes), Gary Paffett (8./Mercedes), Rene Rast (9./Audi) und Nico Müller (10./Audi) komplettierten die Top 10.

Pole-Setter Timo Glock kam beim Start gut weg und bog vor seinem BMW-Kollegen Farfus in die erste Kurve. Duval, der mit Platz sechs seine beste Startplatzierung in der DTM holte, zuckte beim Start zu früh und wurde wegen Frühstarts mit einer Fünf-Sekunden-Pit-Stopp-Strafe belegt. Der Franzose fiel dadurch auf Rang 14 zurück. Moskau-Sieger Maro Engel wurde im Startgetümmel von Green berührt und ins Kiesbett befördert. Glücklicherweise konnte der Deutsche das Rennen fortsetzen.

Seinen Pflicht-Boxenstopp absolvierte Mattias Ekström in der vierten Runde. Auf kalten Reifen rutschte der Schwede in der ersten Kurve, der Tarzan-Bocht, von der Strecke, sammelte Kies auf und drehte sich noch einmal. Der Schwede kam nur wenige Minuten vor Rennende erneut in die Box, bei dem ein Rad gewechselt wurde. kurz darauf beendete er das Rennen vorzeitig in der Box und verlor die Meisterschaftsführung an Rene Rast.

Auer kämpfte mit Nico Müller um die Position und touchierte dabei das Heck des Audi. Der Österreicher rutschte dabei ins Kiesbett und konnte seinen Mercedes gerade noch abfangen und das Rennen fortsetzen. Doch mehr als Rang 15 war für den Neffen von Gerhard Berger nicht drin.

Gegen Mitte des Rennens lieferten sich Martin, Rockenfeller und Green einen spannenden Kampf um einen möglichen Podestplatz. Am Ende hatte der BMW-Pilot die besseren Karten und schnappte sich den dritten Platz.

Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze an dieser Stelle.

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