DSV-Adler am Kulm weit zurück

Andreas Wellinger beendete die Vierschanzentournee 2017/18 als Zweiter

Die deutschen Skispringer um den Vierschanzentournee-Zweiten Andreas Wellinger haben beim ersten Flug-Weltcup der Saison am Kulm in Bad Mitterndorf/Österreich keine Chancen auf eine Spitzenplatzierung.

Wellinger kam bei Rückenwind nur auf 196,0 m und liegt auf Platz 19. Bester DSV-Adler ist der deutsche Rekordhalter Markus Eisenbichler mit 204,0 m auf Platz 16.  

Bei der Generalprobe für die WM in der kommenden Woche in Oberstdorf setzte sich der Norweger Andreas Stjernen mit 229,0 m vor Ex-Weltmeister Simon Ammann (Schweiz/218,0) und dem amtierenden Weltmeister Peter Prevc (Slowenien/219,0) an die Spitze. 

Der polnische Überflieger Kamil Stoch, der bei Vierschanzentournee alle vier Springen gewonnen hatte, liegt als 23. (193,5) weit zurück. Der bei der Tournee enttäuschende Weltrekordler Stefan Kraft (Österreich) erlitt beim Heimspiel als Elfter mit 205,5 m den nächsten Rückschlag.

Alt-Stars verpassen zweiten Durchgang

Stephan Leyhe zog mit 204,5 m als 18. in den Finaldurchgang ein, den auch Pius Paschke als 29. mit 191,0 m knapp erreichte. Der über starke Leistungen im zweitklassigen Continental Cup kurzfristig ins Aufgebot gerückte Team-Olympiasieger Andreas Wank schied als 40. und Letzter (145,5) aus. Der Tournee-Elfte Karl Geiger war bereits am Freitag als 46. der Qualifikation gescheitert.

Nicht den Sprung in den zweiten Durchgang schafften zwei der größten Skispringer der Geschichte. Der nach seinem Comeback weiter formschwache Österreicher Gregor Schlierenzauer (28), Skiflug-Weltmeister von 2008, kam mit 173,5 m auf den drittletzten, Tournee-Rekordsieger Janne Ahonen (40), mit 170,0 m auf den vorletzten Platz.

Richard Freitag, bestimmender Springer der ersten Saisonwochen, hatte nach seinem Sturz bei der Vierschanzentournee in Innsbruck auf einen Start am Kulm verzichtet. Der 26-Jährige soll in der kommenden Woche zur WM ins Team zurückkehren.