Was im Dschungelcamp alles nicht echt ist

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"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" gilt als eine der härtesten Reality-Shows. Doch nicht alles, was der Zuschauer zu sehen bekommt, ist auch echt. Die britische "Daily Mail" deckt auf.

Bevor im Januar das Dschungelcamp für die deutschen Promis seine Tore öffnet, machen aktuell die britischen Celebrities den australischen Busch unsicher. Die Show wird am selben Ort aufgezeichnet. Und wie nun die britische "Daily Mail" berichtet, ist es im australischen Dschungel gar nicht so wild und gefährlich, wie einem die Show-Macher glauben lassen wollen. Im Gegenteil, vieles im Camp sei demnach künstlich arrangiert. RTL selbst wollte sich auf Anfrage von spot on news zu diesem Bericht nicht äußern. "Dies kommentieren wir nicht", heißt es von Seiten des verantwortlichen Senders.

Der Wasserfall

Der Wasserfall ist im Dschungelcamp häufig zu sehen. Die Teilnehmer nutzen ihn als natürliche Dusche und präsentieren sich dabei oftmals sehr freizügig. Doch wie die Zeitung schreibt, ist der Wasserfall gar nicht echt. Er wird sogar von 15 bis 18 Uhr jeden Tag abgeschaltet, um Wasser zu sparen. Und auch die Lagune darunter ist künstlich, wie es weiter heißt. Ein Show-Insider berichtet, dass einige Features extra angefertigt wurden, da sie dort so in der Natur einfach nicht vorkommen.

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Das Feuerholz

Eine der wichtigsten Aufgaben für die Promi-Camper: Holz für das Lagerfeuer sammeln. Dem TV-Zuschauer wird dabei gerne vorgegaukelt, dass die Promis das Holz tatsächlich aus dem Regenwald holen. Doch so ganz stimmt das nicht. Denn die Holzscheite werden im Voraus getrocknet und zerkleinert und von der TV-Crew auf dem weiten Camp-Areal verteilt, damit es die Kandidaten finden können. Ein Grund dafür soll unter anderem sein, dass die Show-Macher keine Promis mit einer Axt losschicken können, um auf eigene Faust Holz zu besorgen. Außerdem müsse die Fauna und der Wald vor den Campern geschützt werden.

Schutz vor Regen

Im australischen Busch werden die Camper immer wieder mal von heftigen Regenschauern überrascht. Doch was die TV-Zuschauer nicht sehen und wissen: Es gibt laut "Daily Mail" ein einziehbares Segeltuch über dem Feuer und einem Bereich des Hauptlagers. Angeblich sei es zu gefährlich, die Promis im Regenwald ohne Schutz zu lassen. Ein Insider berichtet aber, dass ein großer Teil des Camps nicht unter einem Dach ist.

Die Felsen

Im Dschungelcamp sind auch zahlreiche Felsen zu sehen. Doch auch hier wurde angeblich teilweise getrickst. So sollen manche aus Fiberglas gefertigt worden sein. Und auch die vielen Holzstämme, die über das Camp verstreut sind, sind nicht alle echt. Viele von ihnen dienen als Versteck, um einige der 99 Kameras im Lager darin unterzubringen.

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Käfer, Maden, Kakerlaken

Mit allerhand Krabbeltieren werden die Promis immer wieder in den Prüfungen konfrontiert. Doch der Ursprung der Insekten ist nicht etwa der australische Busch, sondern eine Fabrik, wo sie gezüchtet werden. Die Käfer, Maden, Kakerlaken und Co. werden von einem Tierspezialisten abgekauft und für die Show verwendet. Pro Staffel werden laut "Daily Mail" rund 250.000 Schaben, 153.000 Grillen, 500.000 Mehlwürmer, 400 Spinnen, 500 Ratten und 30 Schlangen verwendet.

Die einheimischen Tiere werden dabei so weit wie möglich von den Promis entfernt gehalten. Das Camp wird regelmäßig nach gefährlichen Eindringlingen durchsucht, um sicherzustellen, dass die Kandidaten zu keiner Zeit in Gefahr sind. Darüber berichtete vor einiger Zeit auch das ZDF-Magazin "Frontal 21".

Die Krokodile

Immer wieder gibt es auch Dschungelprüfungen, bei denen die Stars sich mit Krokodilen auf engstem Raum aufhalten. Als Sicherheitsvorkehrung wird den Reptilien allerdings das Maul zugeklebt, damit diese nicht nach den Promis schnappen können.

Ist das Dschungelcamp überhaupt im Dschungel?

Ja. Allerdings ist es nur etwa eine Autostunde von der berühmten Gold Coast im Osten Australiens entfernt. Das Camp soll auf dem Gelände einer stillgelegten Bananenplantage liegen und von einer Passionsfruchtplantage und Viehzuchtbetrieben flankiert sein. Neben dem Dschungelcamp sei außerdem ein Produktionsbereich für die Show eingerichtet, der mit dem Camp verbunden ist. In einem großen Zelt nur wenige Meter neben dem Lager werde den rund 600 Produktionsmitarbeitern Frühstück serviert. Fast-Food-Trucks würden zudem Burger und Pommes liefern. Wirklich abgeschnitten von der Zivilisation sind die Promis also nicht.

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Foto(s): imago/STAR-MEDIA