Dry Brushing: Mit der Bürste der Cellulite den Kampf ansagen

Mit wenig Aufwand zu zarter Haut – dank „Dry Brushing“. (Bild: Getty Images)

Kurz vor dem Start der Bikinisaison ist ein Beauty-Trend besonders angesagt: „Dry Brushing“ ist eine Methode, die nicht nur der Cellulite den Kampf ansagt, sondern auch die Haut verjüngen soll. Das Beste daran: Es kostet nicht viel und funktioniert ganz einfach im eigenen Badezimmer.

„Dry Brushing“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „trocken bürsten“. Unsere Haut, die im Winter zu wenig aufmerksam bekommen hat, kann mit dieser einfachen Beauty-Methode in nur wenigen Minuten am Tag schnell wieder aufgepäppelt werden – alles, was man dafür braucht, ist eine Massagebürste mit Naturborsten.

Anti-Aging und Anti-Cellulite in nur einer Anwendung

Die Haut ist das größte Organ des Körpers, das „Dry Brushing“ soll die Durchblutung im Gewebe verbessern, das Bindegewebe der Haut stärken und die lästige Orangenhaut, auch Cellulite genannt, reduzieren. Zusätzlich wird der Stoffwechsel durchs Bürsten angeregt, es öffnet und reinigt die Poren.  Abgestorbene Hautzellen werden beseitigt und die Zellerneuerung wird angeregt, das Hautbild wird dadurch ebenmäßiger. Die Haut ist nach der Anwendung superzart und bei regelmäßigen Anwendungen nach einigen Wochen laut Versprechen der Hersteller und Beauty-Blogger auch deutlich straffer.

Schönheitsexperten aus Hollywood schwören auf den Bürstentrend: Megan Linney, Leiterin des bekannten Red Rock Spas in Las Vegas erklärt im Interview mit dem „Nylon Mag“: „Es ist wirklich toll für die Entgiftung. Die Bürsten sind toll für die Reduktion von Cellulite. Sie sind generell toll für die Wiederherstellung des Blutflusses und für die Kreislaufstimulation.“


Das muss beim „Dry Brushing“ beachtet werden

Damit man auch schnell erste Ergebnisse sehen kann, sollte man mindestens drei Mal die Woche zur Bürste greifen. Das Wichtigste dabei: Finger weg von Wasser und Bodylotion! Die Haut muss beim Bürsten trocken bleiben. Der ideale Zeitpunkt ist fünf Minuten, bevor man unter die Dusche springt. Man beginnt mit kreisenden Bewegungen an den Füßen und arbeitet sich langsam von den Waden, den Oberschenkeln über den Po bis hoch zum Kopf. Besonders vorsichtig sollte man übers Dekolleté bürsten, da die Haut dort dünner ist. Es gilt außerdem, es nicht zu übertreiben: Zu häufiges oder aggressives Bürsten sowie eine zu grobe Bürste können Mikro-Verletzungen verursachen, die wiederum zu Infektionen, Irritationen und Trockenheit führen können.


„Möchten Sie Ihre allgemeine Gesundheit und Ihr Wohlbefinden verbessern und dabei Cellulite reduzieren oder beseitigen? Dry Brushing mit einer natürlichen Bürste vor der Dusche belebt Sie, vertreibt abgestorbene Haut und fühlt sich großartig an! Zur Info: Sie können zur nächsten Massage 15 Minuten Trockenbürsten hinzufügen.“

Nach dem „Dry Brushing“ ist ein Wechselbad mit kaltem und warmem Wasser gut und dient als echter Kreislauf-Booster am Morgen. Nach der Dusche wird die Haut mit reichhaltiger Bodylotion eingecremt. Massagebürsten gibt es bereits ab 3,95 Euro in der Drogerie.