Der Druck wächst: US-Justizminister ändert erneut Aussage zu Russland-Affäre

Business Insider Deutschland
Jeff Sessions änderte seine Aussage vor Gericht

Bei einer Anhörung vor dem Repräsentenhaus musste der amerikanische Justizminister Jeff Sessions zum wiederholten Male über die Einmischung Russlands in die Präsidentenwahl aussagen. Sessions gerät zunehmend in heftige Kritik, da er während der Anhörung seiner eigenen Aussage widersprach — und das nicht zum ersten Mal.

Inhalt der Anhörung war ein Treffen mit Ex-Wahlkampfberater George Papadopoulos. Gegen Papadopoulos wurde gegen Ende Oktober Anklage erhoben worden. Medienberichten zufolge soll er den US-Präsidenten Donald Trump im Frühjahr 2016 darüber informiert haben, er könne ihm ein Treffen mit Putin organisieren.

Zuvor hatte Sessions gesagt, er erinnere sich nicht an ein solches Treffen. Am Dienstag widersprach er allerdings seiner Aussage und sagte, er erinnere sich nun doch an ein Treffen: Er habe mit George Papadopoulos über seine Verbindungen zur Regierung in Moskau gesprochen, erinnere sich allerdings nicht mehr an die Einzelheiten.

Es ist nicht das erste Mal, dass der US-Justizminister seine Aussage ändert. Anfang 2017 war er bereits unter Druck geraten, als er behauptete, nichts über die Kontakte von Trumps Wahlkampfteams zu Russland gewusst zu haben, und diese Aussage später änderte.

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