Droht Lewandowski nun ein Spießrutenlauf?

Droht Lewandowski nun ein Spießrutenlauf?
Droht Lewandowski nun ein Spießrutenlauf?

Wenn am Samstag um 15 Uhr (live im SPORT1-Ticker) der FC Bayern sein Team vor tausenden Zuschauern in der Allianz Arena präsentiert, dreht sich weiterhin fast alles um die Personalie Robert Lewandowski.

Dem Starstürmer könnte eine unschöne Begegnung mit den eigenen Fans drohen.

Noch ist offen, ob der Rekordmeister wirklich darauf besteht, dass Lewandowski an der Veranstaltung teilnimmt.

Ein Wechsel zum FC Barcelona liegt seit Wochen in der Schwebe, am Freitag kam nach SPORT1-Informationen Bewegung in den Millionen-Poker, der Transfer könnte noch am Wochenende über die Bühne gehen.

Matthäus nervt Wechseltheater um Lewy

„Ich wünsche mir“, sagte Lothar Matthäus der Bild, „dass das Theater um Robert Lewandowski schnell vorbei ist.“ Möglichst noch vor dem Termin am Wochenende, damit beide Seiten ihr Gesicht wahren könnten, so der Rekordnationalspieler.

„Es nervt, es schadet der Mannschaft, das schadet dem Verein“, betonte Matthäus: „Die Mannschaft leidet unter der Situation, sie diskutiert. Das schadet dem Mannschaftsgefüge.“

Zumal: Lewandowski soll intern kein Geheimnis daraus gemacht haben, der Konfrontationen mit den Fans rund um die Teampräsentation aus dem Weg gehen und den Termin am liebsten schwänzen zu wollen.

Bayern-Fans würden Pfiffe kritisieren

Ist also ein Pfeifkonzert, wie es sein früherer Kollege Arjen Robben nach seinem verschossenen Elfmeter im „Drama dahoam“ 2012 bei einem Test mit der Elftal in München ertragen musste, zu befürchten?

Einige Fanklub-Vertreter formulierten es bei SPORT1 so: „Grundsätzlich bin ich jemand, der keinen Spieler auspfeift. Ich würde ihn (Lewandowski, Anm. d. Red.) zwar nicht bejubeln, aber ihn auch in keinster Weise auspfeifen. So was macht man nicht!“, erklärt etwa Hans Gehrlein, der Mitglied im größten FC Bayern-Fanclub „13 Höslwanger“ ist. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Bayern-Anhänger Luca Christ sieht es ähnlich, würde ein gellendes Pfeifkonzert gegen den 33-jährigen Polen keineswegs gutheißen:

„Natürlich gibt es Fans, die einen Abgang von Robert Lewandowski nicht verstehen und wahrhaben wollen. Allerdings sollte man gerade einem Spieler, der jahrelang für den FC Bayern auf Top-Niveau agiert hat, Respekt zollen und seine Entscheidung, etwas Neues erleben zu wollen, akzeptieren“.

Zwei Meinungen, die indes nicht repräsentativ sind - so dass ein auch akustisch eindeutiges Fan-Statement gegen Lewandowski mitnichten auszuschließen ist.

Erscheint Lewandowski bei Teamvorstellung?

Zumal: Ob Lewandowski tatsächlich am Wochenende in der Allianz Arena auflaufen wird, erscheint - wie gesagt - schwer vorhersehbar.

Zumal: Bayern und Barcelona stehen mittlerweile in direktem Kontakt. Die wochenlange Hängepartie könnte also schon in wenigen Stunden ihr Ende finden...

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)


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