Drohne verzögert Abreise der DFB-Frauen zum Algarve Cup

Drohne verzögert Abreise der DFB-Frauen zum Algarve Cup

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft ist am Montag wegen einer Drohnensichtung am Frankfurter Flughafen mit Verzögerung zum Algarve Cup aufgebrochen. Per Charterflieger machte sich die Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg mit rund anderthalbstündiger Verspätung auf den Weg nach Faro, wo am Mittwoch (17.30 Uhr) das erste Turnierspiel gegen Schweden ansteht. Alle 26 nominierten Spielerinnen können wie geplant anreisen.
Auf TV-Übertragungen der deutschen Spiele aus Portugal haben die Fans indes vergeblich gehofft. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, wird trotz "intensiver Bemühungen" seitens des Verbandes kein deutscher Fernsehsender die Spiele ausstrahlen. Die TV-Rechte liegen beim portugiesischen Verband FPF.
Das Turnier beginnt für das DFB-Team mit einer Art Revanche. Gegen die Schwedinnen war der zweimalige Weltmeister Deutschland im Viertelfinale der WM 2019 in Frankreich ausgeschieden (1:2) und verpasste so als Olympiasieger die Qualifikation für die Sommerspiele in Tokio (24. Juli bis 9. August). Schweden sicherte sich am Ende WM-Platz drei.
Nächster Gegner am 7. März ist der Sieger/Verlierer aus dem Duell zwischen Vize-Europameister Dänemark und Norwegen. Am 10. März folgen die Platzierungsspiele, das Endspiel steigt am 11. März. Weitere Teilnehmer sind Belgien, Italien, Neuseeland sowie Gastgeber Portugal. Gewonnen hat das deutsche Team das Turnier bei elf Teilnahmen bislang dreimal (2006, 2012 und 2014).