Ist DRM Schuld an 'Assassin's Creed Origins' CPU-Hunger?

Felix Knoke
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Zwischen 60 und 70 Prozent CPU-Auslastung auf einem i7 - ist das eine realistische Rechenleistung für ein Computerspiel wie Assassin's Creed Origins? In Spieleforen häufen sich Berichte von SpielerInnen mit CPU-Problemen, Blue Screens of Death und anderen Störungen.

Cracker Voksi hat TorrentFreak das Problem erklärt: Ubisoft benutzt eine Denuvo-DRM um unlizenzierte Spielkopien zu verhindern. Aber weil Denuvo schon kurz nach der Veröffentlichung geknackt war, legte Ubisoft laut Voksi noch einen oben drauf. Er schrieb TorrentFreak:

"Ubisoft hat praktisch VMProtect auf Denuvo implementiert, was die Spieleleistung um 30 bis 40 Prozent zurücksetzt und wodurch Spieler teurere CPUs zum Spielen besitzen müssen, nur wegen der DRM. Das ist kundenfeindlich und widerlich."

Voksi wisse all das, weil er den Spielecode bereits analysieren konnte. Wie VMProtect und Denuvo zusammenarbeiten, erklärt er bei TF. Die Kurzfassung: VMProtect erschwert die Analyse und damit das Cracken des DRM-Programms von Denuvo. Der Extraaufwand verschafft Ubisoft ein paar Verkaufstage extra - vielleicht genug, damit sich der Spieleverkauf auch sicher lohnt.