Dritte "Mickie Krause School" geplant: Schlagersänger reist nach Namibia

teleschau
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Der Ballermann ist verwaist, die Corona-Pandemie verhindert die einträglichen Auftritte von Mallorca-Schlagerstars wie Mickie Krause. Dennoch nimmt Krauses Stiftung erneut viel Geld in die Hand, um eine Schule in Afrika zu bauen. Die nächste "Mickie Krause School" soll in Namibia entstehen.

Für Schlagersänger Mickie Krause geht es am 19. Januar wieder ab in den Süden: Diesmal ist das Ziel aber nicht Mallorca, sondern Namibia. Dort wird der 50-Jährige gemeinsam mit seinem Kollegen Peter Wackel ein Konzert auf einer Lodge vor 250 Menschen unter dem Motto "Stars unter Afrikas Sternen" geben. Der Hauptgrund für seinen Flug nach Afrika ist aber sein soziales Engagement: Gemeinsam mit seiner Stiftung "Fly and Help" will der Ballermann-Star seine mittlerweile dritte Schule auf dem Kontinent finanzieren, die erneut nach ihm selbst benannt werden soll: Die dritte "Mickie Krause School" ist in Planung.

In Ruanda und Kenia realisierte der Ballermann-Sänger bereits zwei Schulen, diesmal soll das Geld - 45.000 Euro soll der Bau laut Informationen der "Bild" kosten - dem Stamm der Himba zugutekommen. Eine stattliche Summe, vor allem, wenn man bedenkt, dass Mickie aufgrund der Corona-Pandemie keinerlei Einnahmen durch Auftritte hat. "Ich verdiene derzeit zwar wegen Corona keine Kohle, aber für dieses Projekt gebe ich trotzdem gern Geld", so Krause gegenüber "Bild".

Wenn afrikanische Kinder Ballermann-Hits mitsingen

Der Plan des Schlagersängers sieht vor, mit einem Sportflugzeug in den Norden Namibias zu reisen, um sich persönlich ein Bild von dem Menschen vor Ort, einem Wüstenvolk, zu machen - immer unter Einhaltung der Corona-bedingten Hygiene-Bestimmungen.

2019 war Krause bereits bei der Eröffnung der "Mickie Krause School" in Ruanda vor Ort und traf auf strahlende Gesichter. Gemeinsam mit den Kindern sang er seine größten Hits, die sonst unter anderem im berühmten "Bierkönig" erschallen.