Dritte Auflage in Köln: Jeck im Sunnesching wird dieses Jahr noch größer

64 kölsche Bands und 90 Meter Theke stehen für die Besucher bereit.

Mit der dritten Auflage hat das Festival Jeck im Sunnesching nochmals zugelegt. Zu den beiden Hauptveranstaltungen am Wochenende (2. und 3. September, jeweils ab 11 Uhr) im Kölner Jugendpark und am Samstag erstmals auch in Bonn werden 30.000 Fans des kölschen Liedgutes erwartet.

Weitere 50.000 teils kostümierte Besucher werden wohl an beiden Tagen zwischen den mehr als 100 Clubs und Biergärten, Brauhäusern und Eckkneipen pendeln, die sich ebenfalls an dem sommerlichen Karnevalsspektakel beteiligen.

„In ganz Köln sind 64 Bands unterwegs“, kündigten Brauereichef Heinrich Philipp Becker und Marketingleiter Thomas Deloy von der Gaffel-Brauerei an, als sie am Donnerstagmittag mit Musiker Stephan Brings und Festival-Veranstalter Jochen Gasser die Vorbereitungen auf dem Open-Air-Gelände im Jugendpark begutachteten. Dort wurden schon 2,5 Kilometer Zäune aufgebaut und vier Kilometer Kabel verlegt. An der 90 Meter breiten Thekenfront sollen 50 Zapfhähne zum Einsatz kommen.

Festival auch als Nachwuchsförderung

Auch die Bühne ist doppelt so groß wie im Vorjahr. „Da können wir uns ja mal wieder so richtig austoben“, sagte Brings und lachte. Er habe zwar Verständnis für die Kritiker dieser Form eines Sommerkarnevals, aber er glaube nicht, dass dies dem Fastelovend schadet. Bei beiden Veranstaltungen gehe es doch vorrangig um „kölsch singe un suffe“.

Zudem sei dieses Sunnesching-Festival „für die Bands doch eine tolle Gelegenheit, vor so einem großen Publikum zu spielen. Das hat man ja auch als Top-Band nicht so oft.“ Und schon gar nicht die vielen Gruppen aus der zweiten und dritten Liga. „Somit ist das Festival auch eine Art von Nachwuchsförderung“, sagte Deloy.

Vor allem die jungen Bands wie Pläsier, Fiasko oder King Loui könnten von solch einer Kulisse bislang nur träumen. Fiasko standen zwar im Vorjahr schon auf dem Programm, aber da das „Jeck im Sunnesching“-Konzert damals wegen einer starken Unwetterwarnung abgebrochen werden musste, fiel ihr Auftritt aus. Genauso wie der von Miljö, die dafür diesmal zum Fassbier-Anstich und zur offiziellen Eröffnung um 13 Uhr aufspielen dürfen.

Karten für Samstag schon ausverkauft

Der Samstag (Gasser: „Die Wetterprognose ist recht gut“) ist bereits ausverkauft – sowohl in Köln, wo Lukas Wachten die Bands ansagen wird, als auch in Bonn, wo Guido Cantz die Moderation übernimmt. Für den Sonntag sind derzeit noch Karten (15,90 Euro) zu haben. Die meisten Auftritte in Köln hat wohl Björn Heuser. Der Liedermacher will nicht nur an beiden Tagen mit den Fans im Jugendpark singen, sondern ist am Samstag noch mit einer rollenden Bühne auf einem Truck unterwegs und fährt vom Bahnhofsvorplatz (13.30 Uhr) bis zur Friesenstraße (23 Uhr) insgesamt sieben Stationen in der Innenstadt an. 

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