Drip ist Kickstarters Antwort auf Crowdfunding im Abo-Modell

Thaddeus Herrmann
Drip ist Kickstarters Antwort auf Crowdfunding im Abo-Modell



In Zeiten, in denen Crowdfunding ganz normal geworden ist, müssen sich die, die das Prinzip erfunden und die Plattformen dafür gebaut haben, etwas neues überlegen, um relevant zu bleiben. Kickstarter wagt jetzt den nächsten Schritt und setzt auf ein Abo-Modell.

Die neue Plattform heißt Drip und ist eigentlich gar nicht neu: Kickstarter hatte Drip im vergangenen Jahr übernommen. Das Prinzip ist dem von Patreon sehr ähnlich und erlaubt es, Menschen und Projekte regelmäßig finanziell zu unterstützen. Der von Kickstarter bekannte Zeitrahmen, um ein Projekt erfolgreich zu finanzieren, fällt weg. Um potenzielle Unterstützer zu motivieren, sich auf ein Abo einzulassen, können die Projekt-Macher aber Fristen festlegen. Entscheidet man sich innerhalb dieser Frist dazu, mitzumachen, profitiert man von Specials oder anderen Vorteilen, ähnlich wie bei Kickstarter, wo ein frühes Einsteigen in ein Projekt einen besonders guten Preis garantiert oder sonstigen Mehrwert verspricht.

Kickstarter will die Projektmacher zudem dabei unterstützen, wenn sie sich dazu entscheiden, auf eine andere Plattform umzusatteln. Wenn Drip für das Projekt X oder Y nicht funktioniert, wird es also möglich sein, sich eine andere Finanzierung auszudenken, ohne dabei seine bisherigen Unterstützer zu verlieren.

Konten bei Drip werden aktuell nur gezielt nach dem Einladungsprinzip vergeben, 2018 soll der Kreis erweitert werden.

Kickstarter