Dringende Sanierungen: FDP legt Konzept für Turbo-Schulbau in Berlin vor

Bröckelnde Mauern, marode Toiletten, undichte Dächer – der Sanierungsbedarf an Berlins Schulen ist groß

Berlins Schulen müssen dringend saniert werden – das machte zuletzt die eingestürzte Decke an der Carlo-Schmid-Schule in Spandau deutlich. Doch die vom Senat beschlossenen Strukturänderungen sind bis jetzt noch nicht in Gang gekommen. Fest steht nur, dass die Bezirke enger kooperieren sollen bei der Schulsanierung, um Kompetenzen zu bündeln. Gleichzeitig sollen Neubauprojekte und Großsanierungen mit einem Umfang von mehr als zehn Millionen Euro an eine noch zu gründende Tochtergesellschaft der Wohnungsbaugesellschaft Howoge übertragen werden. Doch noch ist unklar, welche Bezirke überhaupt zusammenarbeiten wollen. Offen ist auch noch, wie die Schulbaugesellschaft der Howoge ausgestaltet werden soll.

"Verantwortungs-Ping-Pong durchbrechen"

Am Freitag veröffentlichte die FDP-Fraktion ein eigenes Konzept, wie der Schulbau beschleunigt werden kann. Und in der kommenden Sitzung des Abgeordnetenhauses am 16. November will die FDP-Fraktion das Thema Schulbau auf die Tagesordnung setzen, um das Tempo zu erhöhen. Hauptproblem bei der von der vom Senat beschlossen Schulbauoffensive ist aus Sicht der Oppositionspartei das Wirrwarr an Zuständigkeiten. "Wir wollen das Verantwortungs-Ping-Pong durchbrechen und eine zentrale Infrastrukturgesellschaft Schule, in der alle Sanierungen und Neubauvorhaben gebündelt werden", sagte Sebastian Czaja, Vorsitzender der FDP-Fraktion.

Um eine höhere Transparenz zu schaffen, soll die hundertprozentige Tochtergesellschaft des Landes für sich stehen und nicht ...

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