Niedlich: Baby schläft in der gleichen Position wie auf dem Ultraschall

Links: Michael drei Wochen vor der Geburt im Bauch seiner Mutter. Rechts: Er ist drei Wochen alt (Bild: reddit.com)

Michael Steppling ist erst drei Wochen alt und schon der „König der Entspanntheit“ – und der Beweis ist seine typische entspannte Schlafposition, eine, die er schon vor der Geburt einnahm.

Als sie etwas über der 38. Schwagerschaftswoche war, war sich Michaels Mutter Sarah Kelleher Steppling aus South Carolina unsicher, ob sie einen Ultraschall machen sollte, denn bei ihrem ersten Termin kam nur ein verschwommenes Bild heraus. Aber sie gab letztendlich dem Druck ihrer Mutter und Großmutter nach, die diese Bilder haben wollten. Sarah freute sich, das niedliche Gesicht ihres Babys und die entspannte Lage sehen zu können. Mit den Armen neben seinem Kopf sah Michael so aus, als fühle er sich im Bauch seiner Mutter recht wohl. Und nachdem Sarah ihn auf die Welt brachte, hat sich der kleine Junge immer wieder in die gleiche Position begeben.

Sarah teilte die beiden Bilder von Michael auf Reddit – das eine vor der Geburt und das andere drei Wochen danach und die Ähnlichkeit ist verblüffend.

„Vom ersten Tag an wusste dieses Kind, wie man sich entspannt“, erzählt sie Yahoo Lifestyle. „Er schlief immer mit den Händen nach oben. Wenn Sie sich aktuell die Fotos auf meinem Handy ansehen würden, dann sind da ungefähr eineinhalb Millionen Bilder von ihm, wie er exakt in der gleichen Position schläft. An einem Tag dachte ich, ich schaue mir nochmal die Bilder vom Ultraschall an. Ich sah dieses und dachte: ‚OMG! Er schläft jetzt genau so!‘“

Aber es ist nicht nur die gleiche Position, die er regelmäßig einnimmt. Er gibt seine Hände über den Kopf, wenn er schläft und er gibt auch eine Hand hinter den Kopf, wenn er gestillt wird.

Michaels Mutter erstellte eine Collage der Pose, die er beim Stillen einnimmt. (Bild: Sarah Kelleher Steppling)

Die witzige Gewohnheit amüsierte seine Mutter, die jede Gelegenheit nutzte, um ihren Sohn zu fotografieren. Sie hatte so viele Fotos, dass sie sich entschloss, einige davon zu einer Collage zusammenzustellen, die sie dann auf Reddit teilte. Indem sie die Bilder mit anderen online teilt, hat sie das Gefühl, diese Momente mit Menschen außerhalb ihrer Familie zu teilen – ihrem Ehemann Ross Steppling, ihrem Baby Michael und ihrer Couch.

„Die Reaktionen online waren überwältigend positiv und das ist ziemlich besonders für Reddit!”, sagt Sarah über die Webseite, die häufig negative Kommentare hervorbringt. Und etwas, das andere Menschen in Michaels Fotos bemerkten, ließ Sarah sich noch enger verbunden fühlen mit anderen Eltern, die ihre Fotos sahen. „Er hatte unerklärliche hämolytische Anämie und schwere anhaltende Gelbsucht in den ersten Monaten seines Lebens, deshalb liegt er in diesem Bild auf dem blauen Licht.“

Baby Michael schläft wegen seiner Erkrankung auf einem blauen Licht. (Bild: Sarah Kelleher Steppling)

Viele Eltern, die wussten, wofür das Licht ist, hatten ein Baby mit Gelbsucht – eine Lebererkrankung, die dazu führt, dass sich die Haut und die Augen des Neugeborenen gelb verfärben – und boten Unterstützung und Hilfe an. Für Michael bedeutete diese Erkrankung, dass er jeden Tag oder alle zwei Tage zum Arzt musste, damit sein Blut überwacht wird, zusätzlich zu einem 48-stündigen Aufenthalt im Kinderkrankenhaus. Aber Sarah sagt, „er nahm es wie ein Champion“.

„Jetzt ist er fast drei Monate alt und beginnt aus seiner Neugeborenen-Phase aufzuwachen und möchte spielen und interagieren”, teilt sie. „Wir haben ihm abends Kurt Vonnegut vorgelesen und ich schwöre, er schnappt immer an den passenden Stellen nach Luft.“

Während Sarah und Ross beide auf ihre Art und Weise kreativ und musikalisch sind, spricht sie über ihre Neugier darüber, wie Michael dies übernehmen wird. Aber worauf sie sich am meisten freut, ist, wenn er zum ersten Mal „Mami“ sagt.

„Jedes Mal, wenn er mich anlacht, schmilzt mein Herz dahin”, sagt Sarah. „Er ist wirklich so entspannt, wie es auf diesem Bild aussieht. Wir betrachten uns selbst als sehr glücklich und versuchen daran zu denken, dass all dieser gute Humor jederzeit ein Ende haben könnte!“

Kerry Justich