Drei Tote und eine Schwerverletzte bei Absturz von Kleinflugzeug in der Schweiz

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in den schweizerischen Alpen sind am Freitag zwei 14-jährige Camper und der Pilot getötet worden. Eine weitere Jugendliche im Alter von 17 Jahren wurde bei dem Unglück im Kanton Graubünden schwer verletzt

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in den schweizerischen Alpen sind am Freitag zwei 14-jährige Camper und der Pilot getötet worden. Eine weitere Jugendliche im Alter von 17 Jahren wurde bei dem Unglück im Kanton Graubünden nach Polizeiangaben schwer verletzt. Bei den Flugzeuginsassen handelte es sich um Teilnehmer eines Sommerferienlagers.

Den Flug mit der einmotorigen Maschine vom Typ Piper PA 28 am Diavolezza-Joch im Engadin hatte der Schweizer Aero-Club angeboten. Der Club organisierte auch das Sommerlager für fast 200 Jugendliche aus allen Teilen der Schweiz. Der Flug war der Höhepunkt des einwöchigen Ferienprogramms, das die Luftfahrt zum Thema hatte.

Der Pilot war den Angaben zufolge erfahren. Laut Polizei hatte er bereits am Vormittag ohne Zwischenfälle eine Runde mit anderen Jugendlichen gedreht, bevor es mit der zweiten Gruppe zu dem Unglück kam. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Bereits eingeleitete Ermittlungen sollen dazu Aufschluss geben.

Die Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) meldete, die Flugbehörden hätten sämtliche Flüge in einem Radius von viereinhalb Kilometern rund um die Absturzstelle untersagt.

Das wegen seiner landschaftlichen Schönheit geschätzte Engadin-Hochtal hat eine traurige Woche hinter sich. Am Donnerstag kamen drei Bergsteiger ums Leben, als ihre Seilschaft am Piz Bernina etwa 300 Meter in die Tiefe stürzte.

Am Mittwoch verunglückte am Piz Bernina - dem mit rund 4000 Metern höchsten Berg in Graubünden - eine 32-jährige Deutsche tödlich. Sie war mit einer Gruppe auf derselben Aufstiegsroute wie die Dreier-Seilschaft unterwegs, als sie ausrutschte und etwa 600 Meter tief abstürzte.