Dreharbeiten mussten verlegt werden: Kellerbrand beim ARD-Morgenmagazin

Am Mittwochmorgen war von den ARD-Moderatoren des „Morgenmagazins“ Improvisationstalent gefragt. (Bild: ddp Images)

An diesem Morgen ging’s beim WDR ganz schön heiß her! In einer Nacht-und-Nebel-Aktion musste das „Morgenmagazin“ der ARD am Mittwoch von Köln nach Düsseldorf verlagert werden. Der Grund: Ein Notstromaggregat im Keller des Studios brannte.

„Die ganze Logistik wurde in einer Nacht mal eben von Köln nach Düsseldorf verlagert und wir hoffen, dass es einigermaßen funktioniert“, erklärt Moderator Peter Großmann in einem Video des TV-Magazins auf Twitter. Statt Bäckers-Brötchen und frischem Kaffee gab es für die „Moma“-Moderatoren und Mitarbeiter Cola, Würstchen und Sandwiches von der Tankstelle. Gesendet wurde aus dem Studio der WDR-Sendung „Aktuelle Stunde“, der Wetterbericht kam live vom Studiobalkon.

Ursache des Feuers waren brennende Batterien in einem Kölner WDR-Gebäude. Die Batterien sind laut Angaben der Feuerwehr als externe Stromversorgung bei Notfällen wie einem Stromausfall vorgesehen. Schon am Dienstag musste die Feuerwehr ausrücken, was bereits am Nachmittag für Störungen im Programm sorgte. Die Sendung „Hier und Jetzt“ musste für elf Minuten unterbrochen werden. Laut Aussagen eines Sprechers der Feuerwehr musste der gesamte Keller mit Schaum geflutet werden, insgesamt dauerte es mehrere Stunden, den Brand vollständig zu löschen. Laut ARD sei es noch immer unklar, wann man in das angestammte Studio zurückziehen könne.

Der Sender und die Moderatoren nahmen’s jedoch mit Humor, hielten ihre Zuschauer kurz vor Sendungsbeginn via Twitter auf dem Laufenden. Echte Profis wissen eben auch in absoluten Notsituationen zu performen.

— ARD Morgenmagazin (@ardmoma) 5. September 2017