Dreharbeiten in Berlin: So erlebt Mark Waschke die letzten acht Tage der Menschheit

Mark Waschke (l.) mit Filmtochter Lena Klenke beim Dreh von „Acht Tage“

Endzeitstimmung in den Beton-Katakomben unter dem Velodrom an der Landsberger Allee: Dort wurde in den vergangenen beiden Tagen für die neue Sky-Serie "Acht Tage" gedreht. Rafael Parente, Produzent und Drehbuchautor, erklärt beim Set­termin die Ausgangsposition: "Die Serie hat ein ganz klares Konzept. Acht Tage, jede Folge ist ein Tag – und dann geht die Welt unter. Im Inneren geht es darum, was du bis dahin noch machen würdest."

In der Umsetzung sei das kein klassischer Katastrophenfilm, es gehe vielmehr um Gesellschaften, um Menschen und deren Miteinander. "Wir wollen Geschichten von ganz normalen Menschen erzählen, die in der Katastrophe agieren und versuchen, ihren Weg zu finden", sagt Rafael Parente.

Verantwortlich für jene Katastrophe ist ein 60 Kilometer großer Meteor, der auf die Erde zurast. Die Aufprallzone liegt mitten in Europa. Die Chance, hier zu überleben, ist gleich null. Nun bauen sich die einen Bunker, die anderen begeben sich auf die Flucht. So wie Familie Steiner, bestehend aus Physiklehrer Uli (Mark Waschke), Ärztin Susanne (Christiane Paul) und den Kindern Leonie (Lena Klenke) und Jonas (Claude Heinrich). Sie versuchen, sich mithilfe von polnischen Schleppern in Richtung Weißrussland durchzuschlagen.

Sogar nachts vom Drehbuch geträumt

Der gestrige 69. Drehtag war der letzte für die Steiners. Dafür wurde unter anderem die Tiefgarage des Velodroms zur Lagerhalle des Regierungsbunkers, Golfcarts wurden mit dem Emblem des Bundesadlers beklebt. Vor dem Dreh gibt ...

Lesen Sie hier weiter!