Drama: Glückliches Ende einer Hundesuche

Entlaufener Rauhaardackel wieder bei seinem Herrchen

Sie sind unzertrennlich: Der dreijährige Rauhaardackel Fridolin und sein Kölner Herrchen, der neunjährige Schüler Pharell. Die beiden sind Kölns jüngstes Mantrailer-Team und werden seit Jahren in der Personensuche ausgebildet. Doch am Sonntag büxte der kleine Spürhund bei einem Spaziergang mit Pharells Mama Kristina Windau und ihren anderen Hunden aus - eine tierische Suche begann.

Das Drama um den Dackel begann bei Sankt Augustin. Kristina war mit den vier Hunden der Familie in der Siegaue unterhalb der A59 spazieren. "Fridolin folgte den großen Hunden in ein Gebüsch. Plötzlich hörte meine Frau sein Glöckchen nicht mehr, das er am Halsband trägt", erzählt Pharells Papa Carsten Windau.

Bis 22.30 Uhr suchte die Familie weiter, holte sogar einen Freund hinzu, dessen Hund auf die Suche anderer Hunde spezialisiert ist. Doch am Ufer der Sieg verlor sich die Spur. Die Mutter fuhr am frühen Morgen wieder in die Siegaue, ihr Mann teilte Bilder und Suchanzeigen im Internet. Zahlreiche Helfer meldeten sich und beteiligten sich an der Suche. Gegen Mittag kam dann der erlösende Anruf von einer Mitarbeiterin der Stadt Köln. Ein Mann aus Bonn hatte sich bei ihr gemeldet, der Fridolin zitternd und durchnässt am Ufer der Sieg gefunden und mit nach Hause genommen hatte - 1,5 Kilometer von der Stelle entfernt, wo er vermutlich in die Sieg fiel. Anhand der Hundesteuermarke konnten die Besitzer ausgemacht werden. Carsten Windau: "Wir alle sind...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta