Brady rettet Bucs in Drama - und schlägt Alarm

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Brady rettet Bucs in Drama - und schlägt Alarm
Brady rettet Bucs in Drama - und schlägt Alarm
Brady rettet Bucs in Drama - und schlägt Alarm

Was für ein Drama!

Zum Start der neuen NFL-Saison hat Tom Brady gleich wieder bewiesen, wie abgezockt er ist. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NFL)

Der Altmeister führte seine Tampa Bay Buccaneers im Eröffnungsspiel gegen die Dallas Cowboys zum 31:29-Erfolg.

Dabei fiel die Entscheidung erst zwei Sekunden vor Schluss durch ein verwandeltes Fieldgoal von Bucs-Kicker Ryan Succop aus 36 Yards.

„Es gab gar keinen Zweifel, dass wir mit ihm gewinnen“, analysierte Coach Bruce Arriens den letzten Angriff von Brady.

„Wir haben gewonnen. Aber das war weit entfernt von der Perfektion. Es gibt vieles, was wir angehen müssen“, kommentierte Brady.

Brady bleibt in der Schlussphase cool

Dabei rochen die Cowboys am Überraschungssieg und hatten selbst erst 1:29 Minuten vor dem Ende die Führung übernommen durch ein Fieldgoal von Greg Zuerlein aus 48 Yards.

Doch dann übernahm Brady das Ei und marschierte über das Feld. (DATEN: Alle Tabellen der NFL)

Der 44-Jährige krönte damit seine starke Leistung und kam insgesamt auf 379 Yards durch Pässe. Der Superstar warf drei Touchdown-Pässe.

Vor allem mit seinen Star-Receivern verstand sich Brady. Antonio Brown kam auf 127 Yards durch Ballfänge und steuerte einen Touchdown bei. Chris Godwin schaffte 105 Yards und einen Touchdown.

Und Rob Gronkowski war mit zwei Touchdowns und 90 Yards ebenfalls in Bestform.

Allerdings: Brady leistete sich ungewohnt auch zwei Interceptions und hatte somit schlechtere Werte als sein Cowboys-Kontrahent Dak Prescott. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NFL)

Prescott überragt bei Rückkehr

Der Star-Quarterback überragte und stand bei Abpfiff bei 403 Yards durch Pässe. Er warf drei Touchdown-Pässe bei einer Interception. Zudem erlief der Spielmacher noch 13 Yards.

Prescott meldete sich damit eindrucksvoll zurück. In der vergangenen Saison hatte sich der 28-Jährige einen komplizierten Bruch des rechten Sprunggelenks zugezogen.

Auch in der Vorbereitung musste er mit einer Schulterverletzung pausieren und machte kein Testspiel.

Doch nun meldete sich der Star zurück und machte dem „Americas Team“ trotz der Niederlage Mut für eine bessere Saison.

Prescott: „Bin besser als vor der Verletzung“

Prescott erreichte seine Karrierebestwerte bei Passversuchen (58) und angekommenen Pässen (42). Von körperlichen Einschränkungen oder Unsicherheit aufgrund mangelnder Spielpraxis war keine Spur.

Im Gegenteil: Er knüpfte direkt dort an, wo er vor seiner Horror-Verletzung aufgehört hatte. Zum vierten mal in seinen letzten sechs Starts schaffte er mehr als 400 Yards.

„Wenn man so viel Arbeit in die Reha und die Vorbereitung investiert wie ich in den letzten elf Monaten, um auf das Feld zurück zu kommen, dann bin ich nicht überrascht, wie ich da rausgegangen bin und gekämpft habe. Ich habe das Gefühl, dass ich ein besserer Spieler bin, als ich es war, als ich das Feld verließ“, gab Prescott selbstbewusst zu Protokoll.

Vor allem die Receiver lassen die Cowboys-Fans von einer starken Spielzeit hoffen. Amari Cooper kam auf 139 Yards und zwei Touchdowns. Sein Kollege CeeDee Lamb stand am Ende bei 104 Yards und einem Touchdown.

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