Drake: Für mich bitte keinen Grammy

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Drake: Für mich bitte keinen Grammy

Eigentlich gilt der Grammy als der wichtigste Musikpreis der Welt. Doch die Vergabe der goldenen Grammophone wird zunehmend von Kontroversen überschattet. Jetzt hat Drake (35) für Aufregung gesorgt. Der Rapper ('God's Plan') zog seine beiden Nominierungen für die Verleihung des Preises im kommenden Jahr zurück.

Keine Nominierungen in den Hauptkategorien

Was genau den Superstar dazu bewogen hat, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unklar, aber er soll sich zuvor mit seinem Management abgesprochen haben. Sein Album 'Certified Lover Boy' war in der Kategorie Bestes Rap-Album nominiert, zudem konnte der Kanadier sich in der Sparte Beste Rap-Performance für den Song 'Way 2 Sexy' Hoffnungen machen. Jetzt wird spekuliert, was hinter der Aktion steht, die zu einem ungewöhnlich späten Zeitpunkt im Wahlprozess stattfand. Bislang war auch nicht klar, warum Drakes Plattenfirma bewusst darauf verzichtet hatte, den Musiker für die Hauptkategorien, darunter Bestes Album und Bester Song, überhaupt vorzuschlagen.

Drake will Neues schaffen

Es ist jedoch nicht da erste Mal, dass sich Drake kritisch über die Grammys äußerte, auch wenn er selbst bereits vier davon auf dem Kaminsims stehen hat. Wie viele andere auch ärgerte sich der Rapper im vergangenen Jahr darüber, dass sein Landsmann The Weeknd (31) in sämtlichen Kategorien übergangen worden war, obwohl er mit 'Blinding Lights' einen weltweiten Mega-Hit abgeliefert hatte. Damals hatte Drake gefordert, dass man den angestaubten Preis "durch etwas Neues ersetzen sollte, was wir allmählich aufbauen und an künftige Generationen weiterreichen können." Er klagte darüber, dass die Kluft zwischen bedeutungsvoller Musik, die die Menschen wirklich erreicht, und den von etablierten Institutionen ausgegebenen Preisen immer weiter werde. Ob Drake mit seinem Rückzug jetzt ein Zeichen setzen will?

Bild: John Rainford/Cover Images

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