Draisaitl ohne Angst vor erneuter Gehirnerschütterung

SID
Draisaitl ohne Angst vor erneuter Gehirnerschütterung

Nach seiner überstandenen Gehirnerschütterung spielt Eishockey-Nationalstürmer Leon Draisaitl ohne Angst vor einer erneuten Verletzung am Kopf. Wenn man daran denkt, "ist man nicht bereit zu spielen. Das macht keinen Sinn. Ich habe lange genug gewartet, sodass ich sicher war, dass nichts passieren kann", sagte der 22-Jährige im Interview mit Sport1.
Der Profi von NHL-Klub Edmonton Oilers hatte sich im Spiel Mitte Oktober gegen die Winnipeg Jets nach einem Check eine Gehirnerschütterung zugezogen. Nach zwei Wochen Pause hat der Center schnell wieder zurück zu seiner alten Stärke gefunden. Beim 2:1-Sieg bei den New York Islanders in der Nacht zu Mittwoch erzielte Draisaitl einen Treffer selbst, den zweiten legte er auf. 
Draisaitl bedauert, dass er nicht bei Olympia im kommenden Jahr für Deutschland auflaufen kann, weil sich die NHL und das IOC nicht einigen konnten. "Es ist natürlich sehr schade, aber leider Gottes nicht meine Entscheidung", sagte der Sohn von Ex-Nationalspieler Peter Draisaitl.
Auch beim am Freitag beginnenden Deutschland-Cup in Augsburg wird Draisaitl wegen seiner parallelen NHL-Spiele nicht auflaufen können. Beim Olympia-Härtetest traut er seinen Teamkollegen "sehr viel zu" - vor allem wegen des Bundestrainers: "Ich denke, dass wir in den letzten Jahren mit Marco Sturm etwas sehr Gutes aufgebaut haben und dass die Mannschaft größtenteils zusammensteht. Das hilft natürlich, mit der Chemie, dem Selbstvertrauen und der Kommunikation."