Draghis Masterplan: Neue Corona-Pass Regeln in Italien

Italien setzt im Kampf gegen die Coronaviruspandemie auf den "Grünen Pass". Nur wer ab dem 15. Oktober ein gültiges Zertifikat vorweisen kann, geimpft, getestet oder genesen zu sein, in Deutschland bekannt als 3G-Regeln, darf zur Arbeit erscheinen. Die Regierung in Rom spricht von einem Masterplan für ein Ende der Pandemie in Italien.

"Ich weiß es nicht, ich bin mir nicht sicher. Auf der einen Seite könnte die Maßnahme nützlich sein, auf der anderen Seite zwingt sie die Menschen dazu, etwas zu tun, was sie nicht tun wollen. Jetzt ist es der "Grüne Pass", aber was kommt als Nächstes?"

"Mit dem "Grünen Pass" fühle ich mich sicherer, auch mental. Wenn die Maßnahme in großem Umfang angenommen wird, fühlt man sich bei der Arbeit sicherer, auch psychologisch gesehen".

"Es ist keine Frage der Kontrolle. Unsere Mobiltelefone kontrollieren uns mehr als alles andere. Ich zeige das Zertifikat ohne Probleme im Restaurant, im Büro, im Fitnessstudio usw."

75 Prozent der Italiener über zwölf Jahre sind bereits geimpft. Die Regierung will die Impfquote weiter erhöhen. Verstöße und Verweigerungen werden hart bestraft. Wer nicht zur Arbeit erscheint, weil er keinen "Grünen Pass" hat, wird ohne Bezahlung freigestellt.

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