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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 18.05.2023 - 17.00 Uhr

USA: Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fallen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt stärker als erwartet verbessert. In der vergangenen Woche ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 22 000 auf 242 000 gefallen, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. An den Finanzmärkten war im Schnitt mit einem Rückgang auf 251 000 Anträge gerechnet worden.

USA: Philly-Fed-Index erholt sich stärker als erwartet

PHILADELPHIA - Das Geschäftsklima in der US-Region Philadelphia hat sich im Mai stärker erholt als erwartet. Der Indikator für die Industrie (Philly-Fed-Index) stieg um 20,9 Punkte auf minus 10,4 Punkte, wie die regionale Zentralbank am Donnerstag in Philadelphia mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf minus 20,0 Punkte gerechnet. Im Vormonat war der Indikator noch mit 31,3 Punkte auf einen dreijährigen Tiefstand gefallen.

USA: Verkäufe bestehender Häuser sinken stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Bestandsverkäufe von Häusern im April stärker als erwartet gesunken. Im Monatsvergleich gingen sie um 3,4 Prozent zurück, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur einen Rückgang um 3,2 Prozent erwartet.

ROUNDUP: Erdogan-Kontrahent will 'alle Flüchtlinge nach Hause schicken'

ISTANBUL - Der türkische Präsidentschaftskandidat Kemal Kilicdaroglu hat gut zehn Tage vor der Stichwahl um das Präsidentenamt einen deutlich schärferen Ton gegenüber Flüchtlingen angeschlagen. "Sobald ich an die Regierung komme, werde ich alle Flüchtlinge nach Hause schicken. Punkt", sagte Kilicdaroglu am Donnerstag und sprach von zehn Millionen Menschen im Land. Auf welche Daten er sich stützte, war zunächst nicht klar. Laut den Vereinten Nationen leben 3,9 Millionen Flüchtlinge in der Türkei. Der Großteil von ihnen stammt aus Syrien.

Biden beschwört Kooperation mit Japan vor Beginn des G7-Gipfels

HIROSHIMA - US-Präsident Joe Biden hat vor dem Start des G7-Gipfels in Hiroshima die Partnerschaft mit dem diesjährigen Gastgeber Japan beschworen. "Wenn unsere Länder zusammenstehen, sind wir stärker. Und ich glaube, dass die ganze Welt sicherer ist, wenn wir das tun", sagte Biden am Donnerstag bei einem bilateralen Treffen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Fumio Kishida in Hiroshima.

ROUNDUP 3/Kreise/Hiroshima-Gipfel: G7 wollen Export russischer Diamanten bremsen

HIROSHIMA - Die Gruppe der führenden demokratischen Industrienationen will den milliardenschweren Export von Rohdiamanten aus Russland einschränken. Eine entsprechende Erklärung soll beim G7-Gipfel im japanischen Hiroshima beschlossen werden, wie mehrere Diplomaten der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag sagten. Russlands Krieg gegen die Ukraine gehört zu den Hauptthemen des dreitägigen Treffens, das am Freitag beginnt.

Scholz erwartet von G7-Gipfel Zeichen gegen Atomkatastrophe

HIROSHIMA - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erwartet vom G7-Gipfel im japanischen Hiroshima ein klares Signal gegen den Einsatz von Atomwaffen. "Das ist hier ein sehr symbolträchtiger Ort. Die nukleare Katastrophe, die hier erlebt worden ist, ist eine Mahnung an uns alle, dass wir dafür Sorge tragen müssen, dass es niemals zum Einsatz von Atomwaffen kommt", sagte Scholz am Donnerstag nach seiner Ankunft in Hiroshima, dem Ort, der 1945 beim ersten Atombombenabwurf der Geschichte weitgehend zerstört worden ist.

Japanische Regierung: Selenskyj nimmt online am G7-Gipfel teil

HIROSHIMA - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird nach Angaben der japanischen Regierung online am G7-Gipfel im japanischen Hiroshima teilnehmen. Das meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag. Zuvor hatten Äußerungen aus Selenskyjs Umfeld die Möglichkeit in den Raum gestellt, der Präsident könnte persönlich an dem Treffen teilnehmen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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