dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 28.12.2017

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USA: Chicago-Einkaufsmanagerindex steigt überraschend

CHICAGO - In den USA hat sich in der Region Chicago das Geschäftsklima im Dezember überraschend verbessert. Der entsprechende Indikator sei um 3,7 Punkte auf 67,6 Punkte gestiegen, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Donnerstag in Chicago mitteilte. Experten hatten dagegen einen Rückgang auf 62,0 Punkte erwartet. Werte über 50 Punkten signalisieren ein Wachstum der wirtschaftlichen Aktivität, Werte darunter eine Schrumpfung.

ROUNDUP: China will ausländische Investitionen mit Steuererlass ankurbeln

PEKING - Die chinesische Regierung reagiert auf die US-Steuerreform sowie die Abschwächung der Auslandsinvestitionen im Reich der Mitte. Das Finanzministerium in Peking kündigte an, dass ausländische Unternehmen ihre Gewinne vorerst nicht mehr versteuern müssten, wenn sie diese unter bestimmten Bedingungen wieder im Land investierten. Der Schritt solle ausländische Investitionen in China wieder ankurbeln, wie das Ministerium mitteilte.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stagnieren

WASHINGTON - In den USA hat sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche nicht verändert. Sie habe wie in der Vorwoche bei 245 000 Anträgen gelegen, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang auf 240 000 Anträgen gerechnet.

CSU bei Familiennachzug nur für Härtefälle kompromissbereit

BERLIN - Die CSU lehnt einen Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz weiter generell ab und zeigt sich nur für "bestimmte Härtefälle" kompromissbereit. Auch die kommende Bundesregierung müsse das bis März kommenden Jahres geltende Aussetzen des Familiennachzugs beibehalten, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag). "Stimmt dieser Rahmen, kann man über bestimmte Härtefälle sicherlich reden." Dabei dürfe aber "die Obergrenze von 200 000 Zuwanderern jährlich nicht überschritten werden".

Deutscher Mittelstand blickt optimistisch ins kommende Jahr

BERLIN - Die deutschen Mittelständler schätzen die Wirtschaftslage überwiegend als zufriedenstellend ein. 95 Prozent vergaben nach einer Befragung des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) mindestens die Note befriedigend, 73 Prozent die Note gut. Für die am Donnerstag in Berlin vorgestellte Untersuchung befragte der Verband im Dezember 3500 Unternehmen.

EZB: Solider Aufschwung auf breiter Basis in der Eurozone

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht die Eurozone weiter auf robustem Wachstumskurs. Das Wirtschaftswachstum sei solide und breit angelegt, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Wirtschaftsbericht der Notenbank. Demnach vollziehe sich der Aufschwung in den einzelnen Mitgliedsstaaten und in den verschiedenen Wirtschaftssektoren des Währungsraums.

EZB: Solider Aufschwung auf breiter Basis in der Eurozone

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht die Eurozone weiter auf robustem Wachstumskurs. Das Wirtschaftswachstum sei solide und breit angelegt, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Wirtschaftsbericht der Notenbank. Demnach vollziehe sich der Aufschwung in den einzelnen Mitgliedsstaaten und in den verschiedenen Wirtschaftssektoren des Währungsraums.

DGB: Deutschland muss sich drohender Erosion der EU entgegenstellen

BERLIN - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat vor einem Auseinanderdriften der Europäischen Union gewarnt. Um dem entgegenzutreten, brauche Deutschland möglichst bald eine neue, handlungsfähige Bundesregierung, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Die Erosion der EU ist eine der größten Gefahren, mit denen wir im neuen Jahr und danach konfrontiert sind", warnte er. "Wenn nicht schnell gegengesteuert wird, wird sich die Vertrauenskrise in eine veritable politische Krise entwickeln."

CSU bei Familiennachzug nur für Härtefälle kompromissbereit

BERLIN - Die CSU lehnt einen Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz weiter generell ab und zeigt sich nur für "bestimmte Härtefälle" kompromissbereit. Auch die kommende Bundesregierung müsse das bis März kommenden Jahres geltende Aussetzen des Familiennachzugs beibehalten, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag). "Stimmt dieser Rahmen, kann man über bestimmte Härtefälle sicherlich reden." Dabei dürfe aber "die Obergrenze von 200 000 Zuwanderern jährlich nicht überschritten werden".

Japans Industrieproduktion steigt etwas stärker als erwartet

TOKIO - In Japan haben die Industriebetriebe ihre Produktion im November etwas stärker ausgeweitet als erwartet. Im Monatsvergleich sei die Fertigung um 0,6 Prozent gestiegen, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag in Tokio mit. Im Oktober hatte der Zuwachs 0,5 Prozent betragen. Volkswirte hatte auch für November mit einem Anstieg im Monatsvergleich um 0,5 Prozent gerechnet.

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