dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 01.02.2018

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Großbritannien: Industriestimmung trübt sich weiter ein

LONDON - Die Stimmung in britischen Industrieunternehmen hat sich zum Jahresauftakt weiter eingetrübt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex sei im Januar auf 55,3 Zähler gefallen, nach 56,2 Punkten im Dezember, teilte das britische Forschungsunternehmen Markit am Donnerstag in London mit.

USA: Industriestimmung trübt sich weniger als erwartet ein

WASHINGTON - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im Januar weniger als erwartet eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel um 0,2 Punkte auf 59,1 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem deutlicheren Rückgang auf 58,6 Punkte gerechnet.

Eurozone: Industriestimmung sinkt etwas nach Rekordhoch

LONDON - Die Stimmung in den Industriebetrieben des Euroraums hat sich zum Jahresauftakt etwas vom Rekordhoch entfernt. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sei im Januar auf 59,6 Punkte gesunken, teilte das britische Forschungsinstitut Markit am Donnerstag nach einer zweiten Umfragerunde mit. Eine erste Schätzung wurde damit bestätigt. Im Dezember hatte der Indexwert bei 60,6 Punkten den höchste Wert seit Einführung des Indikators im Jahr 1997 erreicht.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gefallen

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend gefallen. Sie sei um 1000 auf 230 000 Anträge gesunken, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten mit 235 000 Anträgen gerechnet.

USA: Produktivität überraschend gesunken

WASHINGTON - Die Produktivität der amerikanischen Wirtschaft ist im vierten Quartal 2017 überraschend gesunken. Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag nach einer ersten Schätzung mitteilte, habe es einen Rückgang um 0,1 Prozent gegeben. Analysten hatten hingegen einen Anstieg um 0,7 Prozent erwartet. Im dritten Quartal hatte es noch einen Produktivitätszuwachs um revidiert 2,7 Prozent (zuvor 3,0 Prozent) gegeben.

ROUNDUP: Bundestag verlängert Aussetzung des Familiennachzugs für Flüchtlinge

BERLIN - Der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus bleibt bis Ende Juli ausgesetzt. Der Bundestag beschloss am Donnerstag nach hitziger Debatte einen Gesetzesvorstoß, auf den sich Union und SPD vorab bei den Koalitionsverhandlungen verständigt hatten.

EU-Kommission will Schweiz-Abkommen bis Ende des Jahres abschließen

BRÜSSEL - Die EU-Kommission will die ins Stocken geratenen Verhandlungen mit der Schweiz über engere Beziehungen bis zum Jahresende beenden. "Wir haben unsere Absicht versichert, ein Abkommen [...] vor dem Jahresende abzuschließen", sagte ein Sprecher der Brüsseler Behörde am Donnerstag. Damit solle die Möglichkeit für erweiterte Marktzugänge geschaffen werden.

ROUNDUP 2: Theresa May beschwört 'goldene Ära' mit China

PEKING - Die britische Premierministerin Theresa May hat sich für eine engere Zusammenarbeit mit China ausgesprochen. Bei einem Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping in Peking beschwor May am Donnerstag eine "goldene Ära" in den Beziehungen und hoffte, dass beide Seiten ihre strategische Partnerschaft "weiter vorantreiben" werden. Es gebe viele Probleme auf der Welt, an deren Lösung beide Länder gemeinsam arbeiten könnten.

Macron verspricht Millionenhilfen für Tunesien

TUNIS - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Tunesien seine Unterstützung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zugesichert und finanzielle Hilfen in Millionenhöhe versprochen. "Die junge Demokratie Tunesien darf nicht alleine die Verantwortung tragen", sagte Macron am Donnerstag in einer Rede vor dem tunesischen Parlament. Er lobte Tunesien als demokratisches Modell, das aber weiter im Übergang sei und angesichts wirtschaftlicher Probleme weiter unterstützt werden müsse.

USA: Bauausgaben steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Bauausgaben im Dezember stärker gestiegen als erwartet. Auf Monatssicht legten sie um 0,7 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten nur einen Zuwachs um 0,4 Prozent erwartet. Im Vormonat hatte der Anstieg bei revidiert 0,6 Prozent (zunächst: +0,8 Prozent) gelegen.

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