dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 19.07.2017

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USA: Baubeginne und Genehmigungen steigen überraschend deutlich

WASHINGTON - Die Daten aus der US-Bauwirtschaft sind im Juni deutlich besser als erwartet ausgefallen. Sowohl die Baubeginne als auch die Baugenehmigungen stiegen deutlich stärker als erwartet, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte.

RATING/Trump-Sorgen verflogen: S&P sieht Mexikos Rating nicht mehr in Gefahr

NEW YORK - Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) sieht Mexikos Kreditwürdigkeit angesichts einer gesunkenen Wahrscheinlichkeit eines Handelskonflikts mit den USA und einer stabilen Entwicklung der Staatsfinanzen nicht mehr in Gefahr. Der Ausblick für das langfristige Rating sei von negativ auf stabil angehoben worden, teilte S&P am Mittwoch mit. Die Bonitätseinschätzung selbst bleibe unverändert bei "BBB+" und damit im sogenannten Investmentbereich. Dies besagt, dass Mexiko nach wie vor als geeigneter Schuldner für eine sichere Geldanlage gilt.

Wirtschaftsweiser Bofinger: EZB sollte sich Renditeziel setzen

FRANKFURT - Der Wirtschaftsexperte Peter Bofinger hat die Europäische Zentralbank (EZB) zu einer grundlegenden Änderung ihrer geldpolitischen Strategie aufgerufen. Die künftig anstehende Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik sollten die Notenbanker nicht durch eine festgelegte Reduzierung der Anleihekäufe anstreben, sondern durch Bestimmung eines Renditeziels für langfristige Anleihen, sagte das Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der "Börsen-Zeitung" (Donnerstagausgabe).

Deutsche Mittelständler: Britischer Konsument zahlt Preis für Brexit

LONDON - Der geplante Austritt Großbritanniens aus der EU trifft nach Ansicht der Familienunternehmer in Deutschland vor allem die britischen Verbraucher hart. Das machten Vertreter deutscher Mittelständler bei einem Besuch in London deutlich.

Französischer Armeechef tritt nach Streit um Sparkurs zurück

PARIS - Im Streit um Kürzungen im Militärbereich ist der französische Generalstabschef Pierre de Villiers zurückgetreten. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch unter Berufung auf eine Erklärung des Armeechefs. De Villiers' Schritt kommt nicht überraschend, denn der 60-Jährige war bereits in den vergangenen Tagen von Staatspräsident Emmanuel Macron in ungewöhnlich deutlicher Weise zur Ordnung gerufen worden.

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