Dow Jones knackt die 24.000-Punkte-Marke


Die Erstbesteigung in New York ist gelungen. Im ersten Anlauf knackte der Dow-Jones-Index am Donnerstag die historische 24.000-Punkte-Marke. Während die europäischen Märkte nicht vom Fleck kommen, zieht die Wall Street weiter. An die Spitze der Büffelherde hat sich in den vergangenen Wochen der traditionsreiche Dow-Jones-Index gestellt. Mit einem Plus von einem halben Prozent erreichten dessen Standardwerte bei 24.070 Zählern ein neues Allzeithoch.

Zum vierten Tag in Folge markierte der Dow eine Bestmarke. Für den Monat November zeichnete sich damit ein Plus von rund drei Prozent ab. Der breite S & P-500 gewann 0,4 Prozent auf 2639 Zähler. Die Werte der Technologie-Börse Nasdaq legten ebenfalls 0,4 Prozent zu und kamen auf 6850 Zähler.


Es sind die Hoffnungen auf einen weiteren Wachstumsschub in der US-Wirtschaft, die die Anleger zum Einstieg anregen. Genährt wurden die Spekulationen von den Bemühungen im Senat, eine Mehrheit für die geplanten Steuersenkungen zusammenzubekommen. „Die Zeichen stehen gut“, sagte Brad McMillan, Chef-Anleger des Brokerhauses Commonwealth Financial. „Die Republikaner kommen voran und der Markt ist optimistisch, dass die Steuerreform kommt.“

Auch von Konjunkturseite kamen keine Bremser. In der Region Chicago hatte sich das Geschäftsklima im November nicht ganz so deutlich verschlechtert wie erwartet. Die Einkommen und Ausgaben der privaten Haushalte in den USA waren im Oktober hingegen in etwa so gestiegen wie von Volkswirten prognostiziert.

Die Inflation hatte sich nur wenig verändert.
An der Wall Street zählten die Aktien von Kroger, die sich um fast 14 Prozent verteuerten, zu den größten Gewinnern. Das ist der höchste Kurssprung seit 25 Jahren. Die größte Supermarktkette der USA erhofft sich im laufenden Quartal ein Umsatzplus von 1,1 Prozent. Am „Black Friday“ - dem für seine riesigen Rabatte bekannten Tag nach dem Thanksgiving-Fest - habe das Unternehmen so viel verkauft wie noch nie in der Firmengeschichte.